Money on Her Mind

Money on Her Mind

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00:00:02:

00:00:28: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Money on Her Mind, dem DK Podcast rund um Finanz- und Karrierethemen.

00:00:35: Von Frauen für Frauen – und für alle die mehr rund ums Geld lernen möchten!

00:00:40: In unserem heutigen Podcast begrüße ich Gabriele Wiedmann Volkswirtin bei der DK Bank zwei junge Kolleginnen in unserem Studio hoch über den Dächern Frankfurt.

00:00:50: Katrin Pavlak und FINE Liftstädter studieren beide und arbeiten zurzeit bei uns im Marco-Research, also in der wirkswirtschaftlichen Abteilung der DECA Bank.

00:01:00: Und die Chance, die konnte ich mir natürlich nicht entgegen lassen

00:01:03: um

00:01:04: mit den beiden und euch beiden einen Podcast aufzunehmen.

00:01:08: Herzlich willkommen, FINE und Katrin!

00:01:10: Ich freue mich sehr dass ihr hier seid.

00:01:12: Hallo ja vielen Dank für die Einladung das wir heute beim Podcast dabei sein dürfen.

00:01:16: Genau ich freue mich auch heute zu sein.

00:01:21: Ihr beiden stellt euch doch zum Einstieg gerne mal kurz vor, wer seid ihr?

00:01:25: Was studiert ihr gerade genau und womit beschäftigt ihr euch aktuell bei der DECA Katrin.

00:01:32: Ja gerne also.

00:01:33: ich bin grade kurz vorm Abschluss meines Masters im Bereich VBL speziell im Bereich Entwicklungsökonomie und da genau bin ich aktuell an der Masterarbeit dran und parallel eben dazu die Werkstudenten stelle im Macro Research Und da habe ich dann eher einen Fokus auf so ein bisschen mehr klassische VWL-Themen und auch auf, beschäftige mich mit Finanz- und Kapitalmarktee.

00:01:54: Ich bin Finestetta.

00:01:55: Ich studiere Politikwissenschaft im Bachelor an der LMU mit VWM Nebenfach und arbeite aktuell auch an meiner Bachelorarbeit zum Thema Steuern.

00:02:05: Dabei geht es vor allem um die Frage, dass steuerliche Vorteile oft neutral gelten in der Realität aber oft Annahmen über Arbeit-, Kehr- und Familie enthalten und damit auch geschlechter Ungleichheiten mit prägen können.

00:02:16: Und parallel bewerbe ich mich gerade für meinen Master, und bin hier in der Marko-Research Abteilung bei der DK als Praktikantin

00:02:25: Dass du fähnest, dich mit dem Steuersystem beschäftigst und mit steuerlichen Anreizen.

00:02:29: Das finde ich spannend weil unser SteuERSystem das ist auch jetzt gerade wieder so in der öffentlichen Diskussion mit dem Thema finanzielle Ungleichheit zwischen Frauen und Männern dass es auch vom Steuersystem kommen kann vom Ehegattensplitting beispielsweise.

00:02:43: Das ist ja ein total spannendes Thema.

00:02:45: Das wusste ich gar nicht, dass du das als Thema hast.

00:02:48: Ich glaube da könnten wir schon wieder fast einen neuen Podcast dazu machen, nicht wahr?

00:02:51: Klar dann würde ich mich auf jeden Fall darüber freuen!

00:02:54: Wir schauen noch nach dem Termin.

00:02:56: Jetzt aber zuerst mal die Frage in euch beide, dieses Thema Wirtschaft, Finanzen?

00:03:02: Wann habt ihr denn zum ersten Mal gemerkt dass euch die Themen Wirtschaft und Finanzmärkte so richtig interessieren?

00:03:09: Katrin will es zu anfangen?

00:03:10: Ja gerne also bei mir hat sich das erst ein bisschen langsam herauskristallisiert.

00:03:14: Also ich habe mich in der Schule immer fürs Fachpolitik-Wirtschaft auch interessiert und hatte das dann später auch im Abitur als Leistungskurs.

00:03:22: Ich habe mich für diesen Zweifach-Bachelor entschieden, Politik VWL eigentlich ursprünglich tatsächlich eher aus Interesse an der Politikwissenschaft.

00:03:31: aber dann hat sich irgendwie so im Laufe des Bachelorstudiums herausgestellt dass ich doch die VW L irgendwie um einiges spannender finde auch die Welt mit einer modell orientierten Zahlen orientierte Brille zu betrachten und die Gesellschaft so ein bisschen analysieren.

00:03:46: aus diesem Blickwinkel

00:03:47: Das kann ich mir gut vorstellen, dass du VWL die Spannung da findest.

00:03:51: Find' ich ja auch!

00:03:52: Wie ist es bei dir denn so?

00:03:54: Bei mich ist das eigentlich relativ ähnlich wie bei Katrin.

00:03:56: Also ich bin auch über die Politik gekommen.

00:03:58: Ich hab nach dem AWI sehr viel politischen Content mehr anhört, auch über viele Podcasts und habe dann eben gemerkt, dass mich auch bei vielen politischen Fragen auf die wirtschaftlichen Themen stärker interessieren und mir dann einfach überlegt, wo meine Stärken liegen.

00:04:12: Hab mich mit VWl beschäftigt und das als mein Nebenfach gewählt... Und das hat sich dann eigentlich im Studium weiter bestärkt und dass auch wahrscheinlich durch die ganzen Praktika- und Werkstudenten ständig gemacht habe in den Bereichen sowohl Politik und Wirtschaft eben auch weiter bestätigt.

00:04:28: Und es ist ja tatsächlich so, dass die beiden Bereiche sehr eng miteinander verwoben sind.

00:04:31: Ich glaube Wirtschaftspolitik bestimmt natürlich auch große Teile der Politik.

00:04:36: Insofern ist es auch ganz gut verständlich.

00:04:39: Meine Frage ist jetzt mit welchen Erwartungen seid ihr denn so ins Studium gestartet?

00:04:44: Also was war so der Traum von dem, was ihr da studieren wollte mit Doppel-Bachelorstudium und Co.

00:04:50: Und was war dann die Realität?

00:04:52: Finneck gab es dabei dir irgendwelche Brüche?

00:04:55: Also ich glaube, ich hatte mir Politikwissenschaften am Anfang doch etwas anderes vorgestellt.

00:05:00: Es gibt ja auch auf dieses Klischee von außen Somäßig willst du denn nicht Politikerin werden.

00:05:05: Das Studium ist aber eigentlich deutlich fundierter und analytischer und auch breiter als man sich das wahrscheinlich vorstellt.

00:05:11: Und bei VWL war mir eigentlich relativ klar, dass es eher ein mathematischeres und auch modellorientierter wird.

00:05:18: Weil ich auch Freunde hatte, die das schon bereit studiert hatten.

00:05:22: Ich war dann eigentlich eher positiv überrascht, dass man doch in der VW L auch sehr viele konkrete Anwendungsfelder findet.

00:05:29: Ja, ich hätte vorher eigentlich gar nicht so eine konkrete... Erwartung oder hat mir gar nicht so viel vorgestellt, was mich jetzt erwartet.

00:05:36: Ich war dann aber doch ein bisschen überrascht, weil ich aus dem Schulunterricht im Bereich Wirtschaft eben eher als dieses Wirtschaftspolitik gekannt habe.

00:05:43: und dann war die VWL in der Realität an der Uni dann doch erzahlenlastiger und mathematischer und eben mehr auf Modelle basiert, was ich aus der Schule vorher so noch nicht kannte.

00:05:53: Das Interessante ist ja dass ihr beide das Thema Politik auch drin habt in eurem Studium Und dass wir bei uns im Macro Researches festgestellt haben, diese stärkere Politisierung auch der Wirtschaft.

00:06:04: Dass wir deshalb viel mehr Expertise brauchen in Sachen Politik und Politikökonomie sehen.

00:06:11: Vielleicht landet ja eine von euch sogar irgendwann mal als Politekonomin.

00:06:15: Ich selbst, muss ehrlicherweise sagen ich fand am Anfang mein Studium das ist ja vor vielen Jahrzehnten schon gewesen ziemlich langweilig weil es ganz viel nur runter beten von Definition und war.

00:06:27: Ich musste BWL machen das waren nicht so meine Lieblingsdinge und da gab's also über Produktion alles mögliche.

00:06:33: was ich dann spannend fand so Richtung Hauptstudium war Finanzwissenschaften und diese externen Effekte wo es darum geht dass viele Dinge mit dem Markt gelöst werden können, aber eben nicht alle.

00:06:46: Weil es manchmal auch Dinge gibt die sind nicht bepreist werden können beispielsweise Umweltverschmutzung oder solche Dinge.

00:06:52: Das wäre dann vielleicht auch mal nochmal ein Thema den grussschicklichen Tanja Heinrich ob wir dazu auch mal noch einmal Podcast machen könnten wobei es kann sein dass das nur mich interessiert und nicht unsere Hörerinnen und Hörern.

00:07:03: Wir schauen mal nochmal!

00:07:04: Aber jetzt wieder zu euch beiden.

00:07:06: wie ist Denn bei euch gewesen gab es da zwischendurch im Studium mal ein Seminar, ein Thema wo ihr so richtig gedacht habt.

00:07:14: Das ist jetzt spannend!

00:07:15: Das interessiert mich so richtig.

00:07:17: Katrin?

00:07:18: Glaubst du was?

00:07:19: Also ich muss sagen, bei mir gab's nicht diesen einen Moment.

00:07:22: Ich fand das einfach von Anfang an relativ spannend und habe dann eben auch verschiedene Themengebiete noch einmal kennengelernt die ich spannender fand.

00:07:29: Ich muss aber auch sagen... Bei mir war das durch den Zweifachpetschler so dass sich viele von denen trockenen BWL-Modulen sag ich mal rauskicken konnte und mich dadurch dann mit ein paar Politikwissenschaftsmodulen stattdessen beschäftigen konnte.

00:07:45: Und was sich eigentlich bei mir so herausgestellt hat, was ich besonders interessant finde ist eben diese Schnittstelle auch zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wo alles irgendwie zusammen kommt und ineinander spielt.

00:07:56: also das sehe ich zum Beispiel über solchen Themen wie Geldpolitik oder Entwicklungsökonomie wo man wirklich diese ja diese verschiedenen Bereiche ineinander greifen.

00:08:05: Und das ist schon heutzutage mit diesen flexibleren, kombinierten Studiengänge anders als bei uns damals wo es streng nach Lehrplan praktisch ging.

00:08:13: Und bei dir Fene?

00:08:14: Also mir geht's da eigentlich ähnlich.

00:08:16: also ich hatte auch nicht diesen einen Erweckungsmoment.

00:08:20: Ich fand eben eher spannend dass man im Studium eigentlich relativ Freiheit hat viel Freiheit hatte viele Richtungen auszuprobieren und sich auch relativ frei zu vertiefen Wahrscheinlich besonders Public Policy und die Makromodule.

00:08:36: Da habe ich dann vor allem gemerkt, dass mich diese Gerechtigkeitsfragen vor allem interessieren auch die Rolle des Staates und auch die Bedeutung von großen Institutionen wie beispielsweise den Zentralbanken weil diese Entscheidungen eben auch wirtschaftlich gesellschaftlich und auch politisch sehr stark sind.

00:08:53: Das hört sich bei beiden sehr interessant an Auch wirklich denn anders als bei mir hattet ihr ein Glück das es bei euch nicht so lange mal angefangen hat.

00:09:00: Ähm, jetzt aber noch mal so zum Thema Denke.

00:09:03: Ihr als Politökonominen oder Verstärkte auch im Laufe eures Studiums dann immer stärker Ökonominnen?

00:09:10: Mein Mann und ich lachen ja zu Hause immer Oder mein Mann lacht über mich wie auch immer.

00:09:14: Mein Mann ist Jurist Ich bin Volkswirtin Und ich habe ja die Meinung dass mit dieser volkswirtschaftlichen herangehensweise Mit dem Man macht sich Gedanken über Märkte Wie funktioniert es mit Anreizen Und das ich damit eigentlich immer die Welt erklären kann Was denkt ihr so?

00:09:31: Die ihr ja noch im Studium seid, die ihr da noch frischer dran geht an dieses Thema.

00:09:35: Lernt man tatsächlich mit VWL Volkswirtschaftslehre besser, die Welt zu verstehen?

00:09:41: oder vielleicht auch sie kritisch zur Hinterfragen Katrin, was denkst du so dazu?

00:09:46: Also ich finde es eine wirklich sehr spannende Frage über die man glaube ich auch sehr lange diskutieren kann.

00:09:52: Es wird jetzt spontan einfach antworten.

00:09:53: das ist von beiden irgendwie etwas.

00:09:55: also auf der einen Seite lernt man natürlich die Marktwirtschaft oder die soziale Marktwissenschaft irgendwie als Grundlage unserer Gesellschaft kennen und wie dadurch unser Zusammenleben auch irgendwie funktioniert aber man ja wird natürlich auch mit den Mängeln wie zum Beispiel soziale Ungleichheit usw.

00:10:12: konfrontiert wo man dann vielleicht eher als auch in Teilen hinterfragt.

00:10:17: Und auch ganz unabhängig, jetzt vom wirtschaftlichen Bereich hatte ich noch einen Buch-Tipp für Interessierte das Buch für Economics.

00:10:24: Das ist wirklich sehr interessant weil da eben zwei Ökonomen versuchen mit Hilfe von microökonomischen oder auch ökonomätrischen Modellen Versuchen die Welt zu erklären was eigentlich gar nichts mit Wirtschaft zu tun hat.

00:10:37: also zum Beispiel haben sie da ein Kapitel im Buch wo sie darüber sprechen, dass in den Neunzehnhundertsebzigerjahren in den USA die Abtreibung legalisiert wurde und dann ist quasi das Ergebnis ihrer Berechnungen oder ihres Modells dadurch zwanzig Jahre später die Kriminalitätsrate gesunken ist.

00:10:56: Also man kann tatsächlich versuchen mit dieser ökonomischen Herangehensweise auch... ganz andere Sachen in der Welt zu erklären.

00:11:03: Und das liebe ich an VWL, das bestätigt ja genau das Katrin, dass man mit VWl ganz viele Dinge erklären kann wie interessant und free economics die freaks praktisch so die Außenseite verrückten ein bisschen oder?

00:11:17: Ja und Finet du hast ja vorhin schon gesagt das Thema Gerechtigkeit das beschäftigt dich oder?

00:11:22: Genau also für mich ist es eigentlich auch wahrscheinlich beides.

00:11:26: also die vwl hilft natürlich einfach wirtschaftlich und politische Zusammenhänge besser zu verstehen.

00:11:31: Und gerade wenn es um die Wirkung politischer Entscheidungen geht, ich habe da schon oft das Gefühl dass man in der VWL oft ein klares analytisches Gerüst in die Hand bekommt.

00:11:41: Um auch dann komplexere Fragen zu strukturieren und das ist vielleicht gerade auch im Kontrast zur Politikwissenschaft irgendwie ganz spannend wo vieles einfach noch offener und vielschichtiger ist.

00:11:51: aber dadurch lernt man natürlich auch dass man Dinge einfach dann doch wahrscheinlich noch mehr hinschaut fragt, weil man eben merkt das die Realität dann oft komplexer ist als ...

00:12:01: Was ist diese Modelle

00:12:02: denn?

00:12:02: Genau.

00:12:04: Das Modell ist halt doch was haben wir da auswendig gelernt ein vereinfachtes Abbild der Realität und da kann man dann ganz schön kritisch hin schauen wenn man merkt wo überall vereinfacht wird.

00:12:14: jetzt habt ihr beide gesagt dass Wirtschaftswissenschaften ja allgemein eher mathematisch sind eher dieses strukturierte und das ist auch das wo man sagt es Tendenziell im Klischee eher was für die Männer und das ist ja schon so.

00:12:28: Also Wirtschafts- und Finanzthemen, das merke ich im Berufsalter auch.

00:12:31: Das ist eher Männerdominiert bei uns.

00:12:35: wie gesagt vor vielen Jahrzehnten da waren deutlich mehr Männer als Frauen im Hörsaal, im Laufe des Studiums hat sich das eher sogar noch verstärkt und wenn ich mich richtig erinnere gab es zu meiner Studienzeit Genau eine Professorin an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und die hatte noch nicht mal einen eigenen Lehrstuhl.

00:12:53: Ich hoffe ja, dass das heutzutage deutlich besser ist oder?

00:12:58: Ja also da hat sich Gott sei Dank tatsächlich ein bisschen was geändert.

00:13:03: Also ich glaube wenn man sich wirklich die Zahlen anguckt überwiegen die Männer in der Studierendenschaft immer noch quantitativ leicht.

00:13:09: aber generell habe ich mich jetzt als Frau im Hörsaal nie groß unterrepräsentiert gefühlt.

00:13:15: Wenn man dann aber ein bisschen in die einzelnen Schwerpunkte oder verschiedenen Themengebiete auch der VWL reingeht, dann merkt man schon dass es da Unterschiede gibt.

00:13:23: Also ich hatte zum Beispiel einige Module zum Finanzmarkt vor allem auch im Bachelorstudium und da war die Geschlechterverteilung dann schon so das überwiegend Männer in der Vorlesung saßen.

00:13:33: Und was die Professuren angeht also da merkt Man heutzutage immer noch Dass sie überwiegend von Männern besetzt sind.

00:13:40: Aber ja bis hin mehr als eine Frau gibt's dann Gott sei Dank schon mittlerweile

00:13:45: Genau, ich würde sagen, ich stimme Katrin eigentlich mit der Anschatzung zu... Ich persönlich hatte aber beispielsweise noch keinen einzigen Kurs bei einer Professorin.

00:13:53: Meine Güte!

00:13:53: Dann hat sich das wirklich nicht groß geändert in diesen vier Jahrzehnten.

00:13:58: Das beeindruckt mich jetzt nicht unbedingt positiv.

00:14:01: Aber vielleicht nochmal Es gibt ja keine so richtig handfeste Erklärungen dafür warum sich Frauen weniger für dieses Finanzthema interessieren.

00:14:12: Vielleicht ist es dann auch der Rahmen vom Studium.

00:14:15: Fene, was meinst du?

00:14:16: Woran fehlt's?

00:14:17: Was würde helfen das sich immer mehr junge Frauen zutrauen auch ein wirtschaftswissenschaftliches Studium oder einen Job im Finanzbereich zu wählen?

00:14:25: Also ich glaube da spielt viel Prägung und Selbstverständlichkeiten Rolle.

00:14:29: also wenn Themen eben lange als männlich besetzt gelten haben und vielleicht hat man doch einfach als Frau schneller das Gefühl dass man da so nicht richtig ist.

00:14:39: Ich glaube, deswegen sind auch dann Vorbilder vielleicht auch einfach total wichtig um eben zu zeigen dass das nicht der Fall ist.

00:14:47: Und ich glaube man sollte sich da einfach nicht einschüchtern lassen.

00:14:49: also man merkt dann wahrscheinlich auch schnell durchs Ausprobieren im Studium oder auch im Berufsfeld was vielleicht besser zu einem passt und was auch eben nicht.

00:14:58: Vielleicht passt es ja besser als gedacht, also man sollte sich da nicht einschüchtern

00:15:01: lassen.".

00:15:01: Und dann würdest du wirklich den jungen Frauen Mut machen, Fine?

00:15:05: Dass die den Mut haben damit zu machen... Du hast das Stichwort Vorbilder erwähnt!

00:15:11: Als ich so studiert habe gab's echt auch keine großen Vorbilder, keine großen Namen.

00:15:17: Und wenn ich jetzt zurückdenke an die letzten Jahre, wen gab es da alles?

00:15:21: Also da war in den USA schon eine Frau an der Spitze der Notenbank Fett, die Janet Yellen die ziemlich cool war, fand ich.

00:15:29: Und jetzt haben wir ja bei uns bei der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde, die als Vorbild wirklich gut ist.

00:15:35: Es waren Juristinnen aber trotzdem sie führt den Notenbank und dann haben wir selbst in der DECA... Ich weiß gar nicht ob ihr beiden die schon mal erlebt oder gesehen habt, haben wir eine Vorstände unsere Risikovorstände Brigitte Benzin und ab Mitte des Jahres werden wir noch ne zweite Vorständin haben nämlich Marion Spielmann also zwei Frauen im Vorstand.

00:15:56: Das genieße ich jetzt schon.

00:15:58: Also, dass es auch sichtbare Vorbilder gibt natürlich noch ganz viel in der Wirtschaft.

00:16:02: Die Namen zähle ich jetzt nicht auf aber es gibt mehr.

00:16:05: und jetzt die Frage an euch.

00:16:07: Jetzt sind diese Zeit wo es mehr Frauen gibt, die auch Prominenz sind in Wirtschaften und Finanzen.

00:16:12: Habt ihr denn so spezielle Vorbilde, Idole den ihr nacheifert?

00:16:18: Ja das ist natürlich schön, dass sich das mit der Zeit geändert hat.

00:16:20: Das ist heutzutage vielmehr Frauen in solchen Führungspositionen oder generell auch einfach viel mehr Frauen in der Wirtschaft gibt.

00:16:29: Und genau deswegen muss ich auch sagen, dass ich für mich persönlich gar nicht so irgendwie ein Vorbild hatte oder eine Notwendigkeit gefunden habe mir eine bestimmte Person als Vorbild zu machen Weil es für mich eben schon immer irgendwo selbstverständlich war, dass ich auch als Frau in dieses Feld reingehen kann.

00:16:47: Und da merkt man auch richtig schön wie die Präsenz von Frauen in solchen Positionen sich positiv auf die nächste Generation auswirkt.

00:16:55: Ich glaube bei mir ist das wieder ganz ähnlich.

00:16:57: Also ich hatte jetzt nicht diese eine Vorbildrolle Sondern ich finde eher, dass sichtbare Frauen in solche Positionen Ich gerade erzählt habe einfach total wichtig sind und ich glaube für die nächste Generation eben viel Selbstverständlichkeit schaffen.

00:17:13: Und daher waren es bei mir, glaube ich auch eher so kleinere Vorbilder prägend also Frauen auf dem familiären Umfeld auch an der Uni auch im beruflichen Alltag.

00:17:23: Also zu was hilft einfach auch total wenn Frauen mit viel Selbstständigkeit zeigen dass einem diese Wege offen stehen und das macht am Ende dann sehr viel aus.

00:17:35: Und dann sind das gar nicht die großen Stars aus Film und Fernsehen, sondern viel mehr die Frauen in der nächsten Umgebung.

00:17:40: Ja!

00:17:40: Und vielen Dank für die Antworten weil das zeigt mir auch... Ich glaube Idol braucht man auch eher wenn man weniger Selbstbewusstsein hat und ihr seid beide selbstbewusst genug.

00:17:49: dass sie sagt ihr braucht jetzt keine Idol den ihr nachvollöfern müsst Ihr macht euren Weg auch so finde ich klasse.

00:17:56: Ich selbst habe ja so, wenn ich jetzt das vergleichen mit meiner Studienzeit die Wahrnehmung dass inzwischen das Studium selbstpraxis näher wird.

00:18:06: Wir waren damals viel theoretischer als ihr es heute seid.

00:18:09: man macht auch viel mehr praktisch wie du hast ja gerade eben auch mehrfach erwähnt mit deiner beruflichen Erfahrung jetzt schon was können Studierende da sammeln an Berufserfahrungen Kontakte knüpfen?

00:18:21: wo habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

00:18:23: viele beispielsweise.

00:18:25: Also ich hatte erst mal vielleicht auch den Eindruck, dass das irgendwie auch von der Uni mittlerweile auch schon gewisserweise erwartet wird.

00:18:31: Dass man neben dem Studium eben auch praktisch schon etwas gemacht hat und das hilft natürlich auch wenn man sich dann dadurch natürlich schneller fokussiert oder auch schneller herausfindet was man will und im Profil aufbaut.

00:18:42: Und ich glaube da unterstützt die Uni also jetzt bei der LMU zum Beispiel durch viele Angebote und Initiativen.

00:18:49: Ich selber habe aber auch positive Erfahrungen über LinkedIn gemacht oder auch übermessen Und auch ehrlich gesagt, bei mir persönlich einfach viel über Eigeninitiative.

00:18:58: Also wenn man eine Stelle gefunden hat oder einen Bereich gefunden hat, den man gefallen hat dann sollte man vielleicht mal probieren und sich bewerben und manchmal klappt das ja dann.

00:19:08: Hast du das auch gemacht Katrin?

00:19:10: Dass du so direkt auf irgendwelche Institutionen oder sowas zugegangen bist?

00:19:14: Als?

00:19:14: ich muss sagen bei mir war es bis jetzt immer so dass die Stellen die mich interessiert haben auch tatsächlich eher bei größeren Unternehmen bzw Banken waren Praktikumsstellen ausgeschrieben haben.

00:19:27: Aber ich kenne in meinem Umfeld auch viele Leute, die das durchaus auch direkter angehen.

00:19:31: Aber es lief einfach so automatisch und du hast dich dann an die großen Unternehmen gehalten?

00:19:38: Genau also.

00:19:38: ich würde generell glaube ich auch jedem dem Tipp geben wenn es irgendwie einen Bereich gibt der ein interessiert, dann sollte man doch einfach eine Bewerbung hinschreiben.

00:19:46: auf ist das auch gar nicht nötig dass man schon besonders viel Vorkenntnis in diesem Bereich hat gerade wenn ein Praktikum geht und diese Bewerbungsprozesse sind meistens auch nicht sonderlich komplex, sodass es eigentlich relativ einfach ist irgendwo eine Stelle in dem Bereich zu finden um auch bisschen Erfahrungen zu sammeln.

00:20:02: Und

00:20:02: dazu kann ich dann nur sagen weil ich ja oft auch damit befasst bin dass wir dann Praktikantinnen und Praktikannten haben.

00:20:07: Es ist relativ einfach man muss nur zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle nachfragen und da kriegt man auch was.

00:20:12: also guter Tipp nehmt einfach den richtigen Zeichpunkt Wenn studieren die jetzt sich überlegen neben dem Studium Praxis-Erfahrungen zusammen.

00:20:23: Jetzt mal noch ein bisschen ehrlichere Frage an euch beiden, bringt denn so einen Praktikum FINE oder Werkstudententätigkeit Katrin bei dir?

00:20:32: Bringt es das wirklich?

00:20:33: Was würdest du sagen?

00:20:35: Also ich würde das auf jeden Fall bejahen.

00:20:36: also ich finde man profitiert vor allem persönlich weil man auch für sich selber feststellt in welche fachliche Richtung man einmal gehen möchte und gleichzeitig lernt man dann viel darüber, wie man später auch arbeiten möchte.

00:20:50: Also wie man sich seinen Arbeitsalltag vorstellt was einem vielleicht wichtig ist und welchen Anspruch man dann auch an sich selbst hat Aufgaben zu lösen.

00:20:59: Und ich glaube deswegen ist es jetzt nicht nur einfach ein Punkt im Lebenslauf sondern einfach wirklich einen Schritt in Richtung echte Orientierung.

00:21:06: also

00:21:06: okay Würdest du das auch so unterstreichen, Katrin?

00:21:09: Genau.

00:21:09: Also ich würde eigentlich zustimmen dass solche Praxiserfahrungen einfach super sind um auch verschiedene Unternehmenskulturen und verschiedene Themenbereiche kennenzulernen und überhaupt erstmal in diese ja eine Art Unternehmeskultur reinzufinden weil es dann doch ein anderes Zusammenarbeiten ist als man das vielleicht aus der Uni oder aus kleineren Nebenjobs kennt.

00:21:28: Und genau wenn es jetzt hinsichtlich Frage geht möchte mal lieber eine Werkstudenten-Stätigkeit machen, möchte man lieber einen Praktikum machen finde ich, sind das auch auf jeden Fall unterschiedliche Sachen.

00:21:37: Also beim Praktikum ist man dann ja meistens Vollzeit für eine begrenzte Zeit in dem Team und da geht es vor allem also meiner Erfahrung nach eher darum möglichst viel auch thematisch mitzunehmen.

00:21:48: Man macht vielleicht eher so Projektarbeit und bei einer Werkstätten Stelle ist man denn länger im Team und begleitet auch eigene Aufgaben sozusagen und übernimmt selbst ein bisschen mehr Verantwortung.

00:22:00: Das sind schon ein bisschen unterschiedliche

00:22:03: Und das kann ich wieder nur bestätigen.

00:22:05: Wir haben ja schon lange Werkstudenten bei uns in der Abteilung und du hast wirklich komplette eigene Verantwortungsgebiete bei dir, was uns natürlich total unterstützt.

00:22:13: Jetzt ist die Frage an euch.

00:22:15: Habt ihr denn vielleicht sogar so ein zwei konkrete Beispiele?

00:22:19: Welche Aufgaben ihr macht, was natürlich auch Zuhörerinnen und Zuhöre jetzt verstehen können neben der Tatsache natürlich dass sie jetzt aktiv diesen Podcast gestaltet.

00:22:30: Katrin!

00:22:32: Ja, also ich bin bei euch im Macro-Research oder bei uns in Macro Research vor allem im Team Kapitalmärkte und Strategie unterwegs.

00:22:38: Und übernehme da eben ja routinemäßige Aufgaben die täglich oder wöchentlich anfallen.

00:22:44: und was sich das zum Beispiel mache ist dass ich Profile von Anleihenimitanten erstelle oder auch daneben bei immer mal wieder kleinere oder größere Rechercheaufgaben übernehmen.

00:22:53: aktuell zum Beispiel bin ich da eine Aufgabe für Aktienrückkäufe dran.

00:22:58: Da bin ich selbst gespannt, was da dann rauskommt.

00:23:01: Und Fina, was hast du für ein Projekt?

00:23:02: Hast du größeres Projekt?

00:23:04: Also ich habe auch die Möglichkeit einfach in viele Sachen mit reinzuschnuppern.

00:23:08: Ich arbeite aber gerade zum Beispiel auch an der Frage wie sich einzelne Länder und Wirtschaftsblöcken wie der EU, der USA oder China sind voll zuordnen lassen.

00:23:18: Dann geht es z.B.

00:23:19: sehr viel darum, geinete Datensätze zusammenzutragen, überlegen... was sich überhaupt belastbar und vergleichbar abbilden lässt und auch welche Indikatoren sinnvoll sind.

00:23:28: Ein anderer Auftrag drehte sich dann zum Thema europäische und wirtschaftliche Souveränität, dabei habe ich eigentlich auch wieder Daten gesammelt um die Relevanz des Themas zu zeigen und sichtbar zu machen und auch zu zeigen welchen Bereich Potenzial für mehr Diversifizierung liegt.

00:23:43: und gerade diese Energiefragen wie auch Öl- und Gas glaube ich hat man in den letzten Wochen gesehen Gerade mit dem Iran Krieg, wie Eng hier auch wirtschaftliche Analyse dann auch mit der aktuellen Politik zusammenhängt.

00:23:54: Das, was du jetzt ansprichst, viele.

00:23:56: Das ist das, was ich vorhin auch schon meinte so ganz am Anfang ihr beiden die ja der Politik und Ökonomie verbindet schon in eurer Ausbildung dass es für uns jetzt als Abteilung riesen Glück, dass du mit deinem polit-ökonomischen Verständnis dann diese Aufgaben auch mit begleitest und echt Verantwortung übernimmst.

00:24:12: Und nochmal also Katrin was du da machst, das nimmt uns ja wirklich Arbeit ab.

00:24:16: Dann haben wir wieder Zeit für andere Themen.

00:24:17: Es ist schon klasse.

00:24:19: Also vielen Dank auch an der Stelle An euch Dass ihr uns da so stark unterstützt.

00:24:23: Wie seid ihr denn darauf gekommen, ausgerechnet jetzt so DK zu kommen?

00:24:29: Gab's da irgendwie ein Reiz oder war es einfach eher Zufall, viele.

00:24:33: Also bei mir ist das so.

00:24:34: ich bin tatsächlich über die Herkery also auch eine Frauenmesse gekommen und bin dann auf die DK aufmerksam geworden und habe mich dann tatsächlich in der Abteilung eigentlich initiativ bewahren.

00:24:43: Und mich hat dann eigentlich relativ schnell gereizt dass sich ein großes Spektrum haben werde an Themen und Möglichkeiten auch einfach in vieles hineinzuschnuppern Und ich hatte von Anfang an eigentlich den Eindruck, dass auch Praktikantinnen hier wirklich etwas lernen sollen.

00:24:59: Das hat sich jetzt auch bewiesen.

00:25:00: also ich habe viele eigenständige Arbeiten bekommen und das fand ich einfach sehr attraktiv an der Stelle.

00:25:06: Zum Hintergrund, ich weiß noch ganz genau es kam aus der Nachbarabteilung kam die Gruppenleiterin her zu mir und hat gesagt hey!

00:25:13: Also die war dann für die DECA bei der Messe und da war eine total spannende Frau, die müsste unbedingt nehmen.

00:25:18: Also so lief es an den Wirklichkeit.

00:25:21: Katrin, bei dir habe ich's nicht mitgekriegt wie du bei uns gelandet bist?

00:25:24: Wie war das bei dir?

00:25:25: Das war bei mir eigentlich relativ klassisch.

00:25:27: Ich war auf der Suche nach einer Werkstudenten-Tätigkeit neben der Masterarbeit und hab die Stelleneinzeige auf LinkedIn gesehen.

00:25:34: Genau!

00:25:34: Und das hat mich eigentlich ziemlich angesprochen weil ich eben einerseits dadurch dass ich mich jetzt im Master eher auf die Entwicklungsökonomie spezialisiert Da eben gar nicht so viele Module zum Thema Finanzen, Kapitalmärkt oder auch zur klassischen VBL sozusagen belegen konnte.

00:25:49: Aber jetzt durch vergangene Erfahrungen in Praktika gemerkt hat das mich irgendwie dieser Bankensektor doch auch reizt und interessiert.

00:25:56: Genau deswegen habe ich mich dann einfach mal auf die Stelle beworben.

00:26:00: Und was würdest du denn sagen Katrin?

00:26:03: Wenn Nachwuchskräfte sich überlegen, sich im Bankenbereich zu bewerben... Was würdest Du dir hinter den Ratten oder was würdest du da empfehlen?

00:26:12: Also ich würde generell einfach immer empfehlen, wenn euch irgendwie was interessiert

00:26:16: schickt

00:26:16: eine Bewerbung raus.

00:26:18: Eigentlich kann nichts Schlimmes passieren auch wenn ihr ne Absage bekommt aber in der Regel ist eben diese Vorerfahrung gar nicht nötig.

00:26:24: also ich zum Beispiel komme jetzt auch eher aus dieser Entwicklungsökonomie Richtung und jetzt genau bin ich im Team Kapitalmärkte und Strategie als Werkstudentin.

00:26:32: das heißt da es auch viel möglich und man muss sich gar nicht so eingeschränkt dadurch führen worauf man sich vielleicht im Studium eher fokussiert hat mit dem Modulwahl

00:26:40: Und es geht dann eher um die Arbeitsweise, also um das tatsächliche Wissen.

00:26:43: Das hat man auf jeden Fall durch das Studium bestätigen.

00:26:47: Jetzt würde ich wenigstens mal noch eine kurze Frage stellen zum Thema Geldanlage dieses Geldsparen investieren.

00:26:56: Das ist ja prinzipiell so eher ne Frage.

00:26:59: Die Spannende ist für Männer weniger spannend für Frauen und auch für junge Menschen jetzt gar nicht super spannend habe ich immer den Eindruck Was würdet ihr denn sagen, viele?

00:27:10: So was sind so deine Erfahrungen in Sachen Geld anlegen.

00:27:13: Warum ist es für dich spannend oder nicht spannend?

00:27:16: Also ich glaube, ich würde deinem Eindruck dazu stimmen also dass viele junge Leute sich einfach mittlerweile schon damit beschäftigen.

00:27:24: Aber es ist schon immer noch so, dass vor allem wahrscheinlich viele Männer darüber sich unterhalten.

00:27:29: Gerade auch über Aktien und Gehalt oder auch übers Investieren.

00:27:33: also bei Freunden bei mir im Umfeld würde ich immer noch sagen das es deutlich seltener Thema ist Und man merkt natürlich auch, wenn sie nicht aus dem Finanzbereich kommen da einfach doch deutlich selbstverständlicher und dann selbstbewusster drüber reden.

00:27:49: Ja, wie gesagt der Eindruck ist bei mir so dass das bei Frauen eben noch nicht so ist und ich glaube da lassen sich auch viele einfach von Einschüchtern von dieser Art.

00:27:58: Weil es nicht so gängig ist dann redet man auch nicht drüber.

00:28:02: Es ist so ein selbst bestärkender Effekt.

00:28:03: Das ist wirklich so.

00:28:05: Und Katrin, redest du manchmal mit deinen Freundinnen über Geld?

00:28:08: Über Geldanlage oder hast Du eine Idee warum sie interessanter werden könnte?

00:28:13: Also vereinzelt redet Man schon bisschen auch unter Frauen darüber aber Ich merke eben doch Ja in anderen Stellen, wer doch einfach in den Unterhaltungen hat.

00:28:21: Also ich kenne das halt aus dem Umfeld dass Männer auch viel ja so einen spielerischen Zugang haben und auf Spaß bei den Neobroker unterwegs sind und deinen Aktien investieren und sich dann auch im Freundeskreis irgendwie darüber austauschen wieder die oder die Aktie sozusagen performt.

00:28:36: und genau das erlebe ich bei Frauen weniger, dass da so mit umgegangen wird.

00:28:43: Und das ist, oder habt ihr auch den Eindruck?

00:28:45: Irgendwie ist es halt doch wieder der Jäger aus der Steinzeit, der bei diesen tollen Kursen und den tollen Finanzprodukten dann genau das richtige Ding erlegen kann.

00:28:54: Das hat viel mehr Faszination für Männer als zu Frauen, oder?

00:28:57: Also ich glaube dass dann immer noch so, dass Männer einfach noch risikofreudiger sind was das vielleicht angeht und Frauenrisikoerversa.

00:29:05: glaube ich Frauen auch oft, dass sich da ein bisschen unterschätzen und das Gefühl haben sie müssen erst wirklich alles durchstiegen haben bevor sie das Risiko eingehen ihr Geld irgendwo anzulegen.

00:29:13: Und ich glaube das macht dann schon nochmal einen Unterschied.

00:29:16: Das wäre dann dieses Amutigen noch mal Ihr müsst gar nicht alles wissen.

00:29:19: probiert es einfach liebe Frauen

00:29:21: und

00:29:21: ja so viel Schlimmes kann da nicht passieren.

00:29:24: Ich würde jetzt zum Schluss nochmal eine Frage an euch beide stellen nämlich welche Tipps würdet ihr junge Frauen natürlich auch jungen Männern mitgeben, die überlegen ein wirtschaftswissenschaftliches Studium zu starten.

00:29:38: Fene hast du Geheimtipps?

00:29:40: Ich glaube Geheim-Tipp ist immer ganz schwierig was die Studienwahl angeht.

00:29:46: ich glaube dass man wahrscheinlich auch das nicht alles nur am Studieninhalt festmachen soll.

00:29:51: also ich glaube man sollte sich davor schon informieren.

00:29:54: man kann es aber auch einfach mal ausprobieren und schauen ob's denn nicht einfach doch besser passt als man dachte oder sich genauso bestätigt.

00:30:01: Und ich glaube, man sollte die Zeit auf jeden Fall im Studium dann aber auch nutzen.

00:30:04: Um sich wirklich reflektieren und zu schauen was ein wirklich interessiert und wie man arbeiten möchte und quasi das auch auf sein auf das Ziel zuarbeitet.

00:30:18: Dabei denn hilft.

00:30:18: okay vielen Dank viele!

00:30:20: Katrin?

00:30:21: Also ich glaube, mein größter Tipp wäre so ein bisschen.

00:30:23: Ich habe es jetzt auch immer wieder im lauchen des Podcasts schon gesagt macht die Sachen, die euch interessieren also wenn's die Modulwahl angeht oder allgemein die Studienwahl und das ist dann im Endeffekt meistens auch der richtige Weg um irgendwie ja später den Berufseinstieg usw.

00:30:37: zu finden in dem Bereich den was ihr wirklich machen wollt.

00:30:40: und speziell für junge Frauen würde ich noch sagen traut euch ruhig an solche entanführungszeichen Männerthemen wir eben die Finanzmärkte ran und lasst euch davon nicht einschüchtern, auch wenn vielleicht da männliche Kometonen sind, die sich schon privat verstärkt damit auseinander gesetzt haben.

00:30:57: Und das finde ich... Das macht jetzt schon Mut für unsere Zuhörerinnen und natürlich auch für die Zuhöre!

00:31:02: Und ich selbst kann das nochmal unterstreichen mit der Tatsache mit meiner Lebenserfahrung nämlich also zieht das Studium durch schaut dass es euch Spaß macht im Studium Und wisst bitte, dass sich im Berufsleben dann immer noch so viel ändern kann und ihr immer noch in die Richtung dann am Ende gehen könnt.

00:31:19: Die ihr wollt.

00:31:20: ich sage ja immer für jeden Menschen gibt es den richtigen Job und man muss nur offen genug sein, denen sich dahin treiben zu lassen.

00:31:27: Mein erster Job war nicht mein Traumjob.

00:31:28: Ich habe mich zum richtigen jobtreben lassen.

00:31:31: So liebe Finne, liebe Katrin das war jetzt echt schön, dass Ihr hier im fünftigsten Stock im Podcast Studio zu Gast wart.

00:31:38: Wir haben heute einen Traumblick bei Traumwetter.

00:31:40: Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt.

00:31:42: Vielen Dank für all das was ihr bei uns unterstützt im Macro Research und dass ihr auch so offen über eure Erfahrungen erzählt habt!

00:31:50: Falls ihr liebe Hörerinnen und Hörern fragen zu dieser Folge oder generell zu allen Themen rund um Wirtschaft, Karriere- und Geldanlage habt dann schreibt doch einfach ein E-Mail an podcastatdk.de.

00:32:01: Wir melden uns auf jeden Fall in zwei Wochen wieder mit der nächsten Folge.

00:32:05: hoffentlich seid ihr auch wieder dabei.

00:32:07: vielen dank und bis bald.

00:32:09: Danke, dass wir dabei sein durften.

00:32:11: Ja vielen Dank!

00:32:11: Das war echt sehr cool auch mal beim Podcast dabei zu sein als Gast.

Über diesen Podcast

Money on her Mind ist der Deka-Podcast von Frauen für Frauen, der sich mit Themen rund um Wertpapiere, Female Empowerment und finanzielle Unabhängigkeit auseinandersetzt. Er richtet sich vor allem an Frauen, die sich für Wertpapiere interessieren, aber bislang wenig oder noch keine Berührungspunkte mit der Geldanlage hatten. Ob Altersvorsorge, Budgetplanung oder auch das Erklären von wichtigen Finanzbegriffen, Money on her Mind ist unterhaltsam, informativ und vor allem nahbar.

von und mit DekaBank

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