00:00:02:
00:00:17: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Money on Hermain, dem DECA Finanz Podcast rund um Geld- und Karrierethemen.
00:00:26: Wir freuen uns riesig, denn wir sind heute mal wieder live on stage mit unserem Podcast und zwar an Neumünster bei der Sparkasse Südholstein.
00:00:34: Das sind
00:00:35: wie immer
00:00:36: Dekafolkswirtin Dr.
00:00:37: Gabriele Wiedmann und ich Tanja Heinrich, Marketingmanagerin bei der Dekabank und zu Gast auf der Bühne und am Mikrofon sind heute Sandra Eppinger und Franziska Mello von der Firma Mello.
00:00:48: Hallo und schön dass ihr da seid!
00:00:50: Hallo!
00:00:51: Hallo ihr drei freue mich aufs Podcast
00:00:53: Sandra und Franzi.
00:00:55: Das Unternehmen für Marmello ist ja ein Unternehmen in der Baubranche, und zwar ganz genau gesagt im Bereich Trockenbau also eigentlich vielleicht könnte man sagen sogar ein Unternehmen wie viele.
00:01:07: aber gibt es etwas was euch ganz besonders macht?
00:01:10: Ja das besondere würde ich mal sagen dass ich die Chefin bin seit ungefähr einem Jahr und dass meine Mutter vorher auch als Frau in dem Betrieb geleitet hat sehr sehr viele Jahre.
00:01:21: Wir sind ein Handwerksbetrieb, wir machen Trockenbauarbeiten.
00:01:25: Trennen wir in der abgehängte Decken
00:01:26: und das ist ja schon eigentlich eine interessante Konstellation.
00:01:29: so ein richtiges Frauenunternehmen war das denn schon immer?
00:01:32: So oder Sandra du hast das Unternehmen mehr auch mal übernommen.
00:01:37: Ja
00:01:37: also ich habe das unternehm.
00:01:38: neunzehn bin in das unternehmen Neunzehnt neunundachtzig eingestiegen.
00:01:42: Damals war mein Vater der Chef ein Patriarch vor dem Herrn Ein Macher ein toller Mensch.
00:01:51: Er ist dann in den Betrieb und drei krank geworden.
00:01:54: Dann habe ich den Betrieb alleine geführt, das war eine sehr schwierige Zeit.
00:01:58: Wir hatten die Baukrise.
00:01:59: In dem Jahr zwei Tausend sechs hat er mir den Betrieben überschrieben meinte aber kann mehr die Pflichten aufdruhieren.
00:02:06: Aber er hat noch dass sagen das war sehr schwierig.
00:02:10: Und als ich denn entschieden hab oder als Franzi entschieden hat Betrieb weiterzuführen, habe ich gesagt genau so will ich das nicht machen.
00:02:18: Wenn sie den Betrieb übernimmt dann bitte ganz oder gar nicht
00:02:22: und kannst du da vielleicht noch mal ein bisschen näher drauf eingehen?
00:02:25: Franzi Du bist die alleinige Chefin des Unternehmens und Sandra für dich ist es auch in Ordnung dass Franzi die vielleicht auch ein bisschen weniger Erfahrung hat als du die Geschäfte ganz alleine führt.
00:02:36: also gerade weil du sagst dass das bei dir damals und deinem Papa vielleicht ein bisschen anders gelaufen ist
00:02:43: ja genau Unternehmen vor einem Jahr übernommen.
00:02:46: Ich bin seit zwei tausend neunzehn mit dem Betrieb und musste sofort mit dran.
00:02:51: Ich
00:02:51: durfte alles machen, ich durfte Entscheidungen treffen.
00:02:54: die sind manchmal gut gewesen, manchmal nicht so gut wurden aber auch von allen getragen und ich glaube das hat auch die Übergabe so einfach gemacht weil ich mich ausprobieren durfte.
00:03:06: ich hatte oder habe super Kollegen an meiner Seite sich immer um Rat fragen kann Und das Gleiche auch mit meiner Mama, die immer noch da ist.
00:03:16: Natürlich ihre Freiheiten hat.
00:03:17: also dann sind mal erst einmal eine Dreitagewoche oder sie nimmt jeden Tag den Hund was natürlich auch eine Hilfe ist für mich.
00:03:23: aber auch gerade in den ganzen betrieblichen Fragen habe ich sie immer an meiner Seite.
00:03:28: und Sandra war es denn für dich von Anfang an klar dass du mal dem Betrieb von deinem Vater übernehmen würdest?
00:03:33: Nein das wollte ich eigentlich nie!
00:03:35: Also ich bin gelernte Diätassistentin und hatte eigentlich mit Trockenbau gar nichts am Hut.
00:03:41: Das hat sich denn aber aus privaten Gründen ergeben und da hatte er mich gefragt.
00:03:45: Und ich hatte halt meine Mutter im Büro, meine Tante in der Buchhaltung und mein Vater als Bauleiter- und
00:03:52: Macher.
00:03:53: Da habe ich gesagt, gut, ich probiere es mal ein Jahr aus!
00:03:56: Und irgendwann sagte meine Kollegin Sandra, du hast nächstes Jahr dreißigjähriges Betriebsjubiläum.
00:04:02: Wie wollen wir das feiern?
00:04:03: Ich dachte es kann gar nicht sein ich wollte das ja gar nicht machen.
00:04:05: Es war doch nur ein Jahr!
00:04:07: Nein aber es macht mir super viel Spaß und so bin ich dazugekommen.
00:04:11: Und Franzi als Du dann den Betrieb übernommen hast oder überhaupt auch schon eingestiegen bist, das waren ja ganz andere Zeiten.
00:04:19: Das war ja auch besonders...Sandra hat's ja vorhin schon gesagt ihr hattet damals schwierige Zeiten.
00:04:24: Als du den Betrieb jetzt übernommen hast, war dir deutlich besser aufgestellt.
00:04:28: Und hast du denn schon als junge Frau also vor deinem Einstieg oder vielleicht mit deinem einstieg gewusst dass du dann mal die Chefin wirst?
00:04:37: und Sandra werbst als Chefin des Unternehmens Mello?
00:04:41: Nein.
00:04:43: Ich habe erst den mittleren Schulabschluss gemacht, bin dann ein Jahr im Ausland gewesen weil ich nicht wusste was ich machen will.
00:04:49: Dann hab' ich kam mich wieder und dachte ja gut da macht man halt Abi und nach dem Abi studiert man dann halt irgendwie.
00:04:54: Wollte eigentlich Medizin studieren dafür hat das Abi denn doch nicht ganz gereicht.
00:04:58: Hab dann Biologie studiert in Hamburg Nach einem Semester gemerkt nie also nur im Labor sitzen wenn man überhaupt einen Job bekommt.
00:05:07: die Alternative wäre Taxifahren ist es auch.
00:05:09: irgendwie hat mich dann doch so ein bisschen in Jobs hin und her umgeschlagen.
00:05:13: Und bin im Handel gelandet, habe eine kaufmännische Ausbildung gemacht ...in einem Baustoffhandel...und bin dann so an den Trockenbau geraten!
00:05:20: Und genau, und dann war halt irgendwann dieses Jahr okay eigentlich bietet sich das ja hier irgendwie an.
00:05:24: wir bringen das total viel Spaß.
00:05:26: die Branche ist so lebhaft und so ein Miteinander und da dachte ich vielleicht ist es doch irgendwie ne Möglichkeit
00:05:32: Wahnsinn.
00:05:32: Und Franzi, wie war das denn beim Unternehmensübergang?
00:05:36: Also du hast ja auch eine Schwester hast du mir vorher erzählt und hast das Unternehmen ja schon alleine übernommen.
00:05:42: ist das irgendwie finanziell oder rechtlich schwierig gewesen?
00:05:46: ich kann mir das ehrlich gesagt praktisch gar nicht so genau vorstellen wie es funktioniert.
00:05:50: also finanzielle mussten wir jetzt sage mal nichts machen.
00:05:53: also ich habe halt die firmanteile geerbt vorab genau und da hat mama natürlich aus privaten ansinnen ein Testament erstellt, wo dann aber auch noch mal berücksichtigt wird was ich schon bekommen habe und was meiner Schwestern halt irgendwann zustehen würde.
00:06:10: Aber sonst war da jetzt mit meiner Schwester kaum Austausch über das Finanzielle sondern ich hab mit meiner Schwester von Anfang an drüber gesprochen.
00:06:17: wenn du das auch machen willst dann müssen wir uns irgendwie einigen und sie hat aber sofort gesagt auf gar keinen Fall will ich damit etwas zu tun haben.
00:06:24: Wie war es bei dir damals?
00:06:26: Also ja mein Vater mich fragte ob ich in die Firma einscheiden möchte habe ich meine Schwester gefragt und ich hab gesagt, wenn du das auch möchtest dann bin ich raus.
00:06:36: Weil ich habe meine Schwäster sehr lieb aber zusammenarbeiten möchte ich mit ihr nicht.
00:06:40: also wenn einer oder andere und meine Schweste hat gesagt sie will auf gar keinen Fall eine sechzig Stundenwoche und sie möchte auf gar kein Fall selbstständig sein.
00:06:48: und so war es für uns denn geregelt und dass ist heute auch noch gut so.
00:06:54: Und Sandra?
00:06:54: Ich komme ja auch aus einem Handwerksbetrieb.
00:06:57: mein Vater Markus Wasser ins Salatür hat sich selbständig gemacht Ich glaube ziemlich um die gleiche Zeit, wie dein Vater sich selbstständig gemacht hat, neunzehundertneuensechzig.
00:07:06: Witzige Weise also genau gleich alt.
00:07:08: und wir haben natürlich auch als Kinder mitgeholfen im Unternehmen das kennen wir drei dann alle ganz gut.
00:07:15: der Umgangston war ziemlich rau und es war immer ziemlich handfest.
00:07:20: also so als Frau und unsere Tochter wiederum die jetzt Neunzehn ist Liebäugelt auch manchmal so ein bisschen damit, ob sie vielleicht doch irgendwie was Handwerkliches machen soll.
00:07:30: Und dann hat aber schon der Gas-Wasser-Inselatür in Mannheim – wir wohnen jetzt in Manheim gesagt – naja also er würde ihr nicht empfehlen die Ausbildung zu machen weil schon in der Berufsschule geht es da ziemlich hart zu.
00:07:41: und Sandra War das immer so einfach in dem Handwerksbetrieb, gerade noch in unseren Jugendzeiten?
00:07:47: Also nein es war nicht einfach.
00:07:50: Erstmal hatte ich mit den älteren Gesellen zu tun da musste man sich schon seine Sporen verdienen und dann hatte ich zu dem Zeitpunkt mit ganz vielen Mitarbeitern zu tun die damals aus Kroatien kam.
00:08:00: der Kroatian Krieg war da die Leute kam hierher und waren das überhaupt nicht gewohnt dass Frauen im Männerberufen tätig sind Und da musste ich schon hart arbeiten und denen zeigen, dass sich nicht nur die Tochter vom Chef bin sondern das auch mit anpacken kann.
00:08:16: Das heißt Baustelle sauber machen also alles so was auch handwerklich ist damit dran zu gehen.
00:08:23: auf dem baubesprechung war das auch so.
00:08:25: Ich war damals einundzwanzig zwanzig wenn ich da reinkam Da musste ich mich schon gut vorbereiten.
00:08:31: Also ich musste immer einen Schritt weiter sein als alle anderen weil Die Männer haben wirklich versucht, einen Kleinzug kriegen.
00:08:38: Das war nicht einfach!
00:08:40: Und dieses Respekt verdienen das ist glaube ich das schwierigste überhaupt?
00:08:46: Was macht man dann in einer bestimmten Situation und wie hast du diesen Respekt dir denn auch wirklich erarbeitet?
00:08:53: Also erstmal habe ich unsere Monteure wir sind auf Augenhöhe bin ich den begegnet Und ich war mir auch nicht, finde ich zu schade.
00:09:01: Also ich bin wirklich die ersten zwei Jahre mit unserem Laster rumgefahren und habe Baustellen sauber gemacht um erst mal das Ganze mit hier kennenzulernen.
00:09:09: Ich erinnere mich an eine Situation da kam ich auf eine Baustelle Das war ein T-Fabrik in Gestacht und der Kollege hat nicht mit mir gesprochen kein Wort und dann hab' ich die Baustellis saubergemacht und dann kam er zu mir und gesagt wollen wir einen Kaffee trinken?
00:09:23: Hier ist eine Teefabrik, kannst vergessen.
00:09:25: Und dann hat er mit mir gesprochen.
00:09:26: also man musste wirklich zeigen dass man ein Teamplayer ist und dann wird es auch besser.
00:09:34: Also das als Chefin?
00:09:36: Du gehst ja eigentlich mit dem Kopf dahin ich bin die Chefin und trotzdem auch diese niederen Arbeiten machen und das schafft dann die Akzeptanz.
00:09:44: Wann sie?
00:09:45: Wie war's bei dir?
00:09:46: Also schon ein wenig einfacher.
00:09:48: Wenn ich die Geschichten von Mama höre, wie es so früher war hatte ich doch einen leichteren Einstieg und habe mehr Frauen auf der Baustelle schon angetroffen.
00:09:57: also gerade in den Leitungspositionen, Bauleitung, Architektur.
00:10:01: da sind natürlich viele Frauen vertreten mittlerweile aber auch wirklich in den Ausführenden gewerken.
00:10:05: wir haben viele Malerbetriebe die von Frauen geleitet sind, wo Frauen arbeiten Elektrikerinnen Die schweren Berufe natürlich noch nicht so viel Aber wir werden mehr.
00:10:16: Und auch das Miteinander auf der Baustelle ist doch ein anderer Ton als vor zwanzig, dreißig Jahren.
00:10:24: Das ist dann sogar... Also gerade das Thema Miteinander und erst recht ist es einen anderen Ton weil's mehr Frauen auf den Baustellen gibt.
00:10:31: Da sagen die auch die Männer immer dass wenn dann ein zwei Frauen dabei sind dass sie dann auch selbst manchmal froh sind wenn sich der Ton etwas ändert nicht war.
00:10:39: Und da hattest du es dann einfacher und da bin ich selbst sogar auch erstaunt werde ich das nicht so mitkriege dass die Frauenquote auf den Baustellen besser wird.
00:10:48: Wahnsinn!
00:10:49: Ja, und ich habe von Mama ja auch genau das gelernt mit auf der Bauschelle anzupacken.
00:10:52: also ich war mir auch nie zu schade mit aufzuräumen hatte auch tatsächlich Monteure die das eher kritisch gesehen haben wenn ich kam und das gar nicht so einschätzen wussten.
00:11:02: aber dann hab' ich mit angepackt und die Paketen-Schraube weggeräumt und dann standen sie auf einmal alle da und waren ja so ne du brauchst hier gar nicht mit anpacken doch mache ich Also das gehört mir dazu
00:11:11: Das ist echt schön.
00:11:13: In unserer Branche ist es vielleicht ein bisschen anders, aber nichtsdestotrotz war ja auch lange Zeit sehr Männerdominiert gewesen.
00:11:20: Ich glaube aus diesem Grund ist es für uns relativ üblich sich einen Coach oder Mentor an die Seite zu holen um sich da einfach Hilfe und Erfahrung an der Seite zuholen.
00:11:30: Habt ihr sowas dann auch gemacht?
00:11:33: Also ich habe das nicht gemacht.
00:11:35: Ich hatte gar nicht die Möglichkeit.
00:11:37: Das war auch zu dem Zeitpunkt auch nicht üblig sich einen Coach oder Mentors holen im Gegenteil Zeigte immer so ein bisschen Schwäche.
00:11:45: Also auch psychologische Betreuung oder so gab es damals nicht, das hat man halt nicht gemacht.
00:11:50: Ich hatte ein tolles Team also ich hatte tolle Mitarbeiter damals noch heute und ich habe aus dem Handel mit denen wir zusammen gearbeitet haben von großen Zulieferfirmen einen ganz tollen Support gekriegt weil das war ja kein Lehrberuf damals.
00:12:08: also ich musste mir alles erarbeiten Und ich war zum Beispiel mal sechs Wochen bei einer Firma, die stellt Deckenplatten her und habe da auch gewohnt.
00:12:15: Und hab da so meine Erfahrung bekommen.
00:12:18: aber ein Coach der vielleicht mich auch mental gekocht hat hätte das haben wir nicht gehabt.
00:12:24: Franzi du hast eben erzählt dass heute alles noch ein bisschen einfacher ist.
00:12:30: manches ist ja aber vielleicht trotzdem auch schwieriger.
00:12:32: was sind denn so die Herausforderungen die dich tagtäglich bewegen?
00:12:36: Definitiv die Schnelligkeit.
00:12:39: also aufgrund der Digitalisierung, ist es einfach immer schneller mal eine Mail hinzuschicken und Sachen abzufordern oder Terminchen hinzuherzuschmeißen.
00:12:49: Das ist auf jeden Fall etwas was mich manchmal überfordert weil ich das Gefühl habe ich muss alles sofort und gleichzeitig erledigen.
00:12:56: genau dass ist auf jedem fall etwas was wir auch so im Austausch haben.
00:13:01: genauso die digitalisierung stellt uns auch jeden tag vor Herausforderungen.
00:13:07: also inwieweit Können wir da mitgehen?
00:13:09: Wie weit können das umsetzen auf der Baustelle.
00:13:12: Wir haben Kollegen, die haben kein Smartphone mittlerweile.
00:13:15: es ist aber gefordert dass eine Fotodokumentation gemacht wird.
00:13:18: wie kriege ich das umgesetzt?
00:13:20: und das sind halt alles.
00:13:21: wie krieg ich auch die Monteure Die wirklich ja von einer Generation sind.
00:13:25: wir haben ohne E-Mails gelebt.
00:13:27: Wie kriege Ich
00:13:28: denen das kommuniziert dass wir aber so mittlerweile arbeiten müssen Wie das, was jeder eigentlich in seinem Leben privat oder auch beruflich kennt ist der Bürokratie-Wahnsinn.
00:13:38: Also wir versuchen ein papierloses Büro umzusetzen müssen teilweise gerade für öffentliche Arbeiten Revisionsunterlagen eine dreifache Ausführung in Ordnern abgeben.
00:13:52: wo ich mich dann mal frage wie soll man das umsetzen dass wir irgendwann keinen Drucker mehr haben?
00:13:56: Boah Franzi!
00:13:57: Und wenn du das so sagst, also ich habe jetzt gerade eben mit meinem Kollegen Andreas Scheuerle.
00:14:02: Der ist unser Deutschlandanalyst und wir haben gerade eben... Also heute Morgen bei unserer Morgenrunde hat er gesagt, jetzt gerade wieder so Hintergrund der Grunders Stuttgart, Stuttgarter Mittelstand und hat so erzählt dass diese berühmten tollen Mittelständler in der Region das die alle Riesenprobleme haben weil sie zwischendurch Investitionen und Sachen entschieden haben auf Basis der Wirtschaftspolitik?
00:14:25: die dann plötzlich wieder anders lief, weil wieder irgendwelche Entscheidungen revidiert wurden und da noch die Bürokratie.
00:14:30: Und wir waren uns mal wieder einig.
00:14:32: also in Deutschland stellen wir uns wirklich auch manchmal oder ganz gerne sogar selbst das Bein dass wir unseren Unternehmen die unsere Stärke unser Rückgrat sind in Deutschland, dass für denen das Leben dann so schwer machen.
00:14:45: und auch da würde ich gerne als Volkswirtin jetzt euch die Frage stellen wenn mich das natürlich auch selbst interessiert Wie schafft ihr es trotzdem, euer Unternehmen in dieser Deutschlandwelt dann Wettbewerbsfähig zu halten?
00:15:00: Wie geht ihr damit um.
00:15:01: Wie geht Ihr auch damit um jetzt gerade wieder wo wir Angst haben vor Rohstoffmangel, Rohölmangel ob wir noch Benzin kriegen?
00:15:09: wie schafft man's als Unternehmen trotzdem zu überleben?
00:15:15: naja auf jeden Fall flexibel bleiben immerhin schauen was passiert grade vorausschauend arbeiten Mitarbeiter auf jeden Fall mit ins Boot nehmen.
00:15:24: Wir merken, dass unsere Mitarbeiter auch Ängste haben.
00:15:28: wie geht das weiter?
00:15:29: Also die Baubranche ist jetzt gerade wirklich auf Talfahrt.
00:15:33: Wer dachten, dass wir letztes
00:15:34: Jahr so gewesen
00:15:34: ist es aber dieses Jahr also wichtig ist Mitarbeiter mitnehmen und schauen wo steht mein Betrieb und muss sich was umstrukturieren.
00:15:43: Wir haben bis vor anderthalb Jahren ganz viel Großprojekte abgearbeitet.
00:15:48: da haben wir gesagt Das machen wir nicht.
00:15:51: weniger dafür gute Qualität, Kundenbindung.
00:15:55: also nicht jedes große Objekt mitnehmen sondern wirklich unsere Kunden an uns zu binden.
00:16:00: Gute Beratung zu geben und immer zu schauen wie entwickelt sich das Ganze gerade?
00:16:06: Und das finde ich ist sehr wichtig!
00:16:08: Das ist glaube auch was ich als Volkswirtin auch immer hoffe oder sage gerade die kleineren und mittleren Unternehmen mit ihrer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit das auch so gut bewältigen.
00:16:19: Franzi, du unterstreichst es auf oder?
00:16:21: Genau also das danke ich komplett mit.
00:16:24: und was wir ja schon immer gesagt haben der Austausch miteinander also nicht nur bei uns im Team also die Mitarbeiter mit reinholen die bekommen mit.
00:16:31: wie ist die Lage?
00:16:31: also wir haben sehr flache Hierher hin wir arbeiten zusammen sind ein kleines team die Kommunikationswege sind kurz aber auch nach außen hin zu kommunizieren und da haben wir grade drüber gesprochen.
00:16:42: Ich glaube, dass es auch eher etwas was Frauen machen zu sagen alles klar.
00:16:45: Wir haben hier ein Problem.
00:16:46: Wie können wir mit uns Boot holen?
00:16:47: Wo können wir uns Informationen holen?
00:16:49: also wieso ist gerade so ruhig?
00:16:52: warum haben wir keine Aufträge?
00:16:53: liegt es an uns?
00:16:54: das kann ich bei mir kann nicht suchen aber ich werde ja nie den wahren Grund finden.
00:16:58: dementsprechend kann ich beim Kunden nachfragen beim handeln nach fragen in der industrie nachfrag Und das haben wir auch gemacht, um einfach festzustellen an welchen Stellschrauben können wir gerade drehen.
00:17:07: Wo haben wir überhaupt eine Möglichkeit?
00:17:09: Wenn gerade keine Großprojekte laufen dann kann ich mich auf den Kopf stellen und versuchen günstige Preise abzugeben aber es passiert ja grade nichts.
00:17:16: und genau einfach Informationen holen und Hilfe holen.
00:17:20: Ja zuzugeben dass man vielleicht auch gerade in der nicht besten Position ist Und dann auch sich Hilfe zu holen und zu sagen, wie kann ich daraus kommen?
00:17:29: Ich glaube da sind Männer eher die dann schnell mal so Sachen verdecken.
00:17:33: Hier ist noch alles toll und hier ist noch Allesgolden wo es vielleicht gar nicht mehr so ist.
00:17:38: Das finde ich den Mitarbeitern und auch den guten Kunden also den Stammkunden gegenüber eine unfaire Sache.
00:17:45: Da sitzen wir auf immer offene Kommunikation mit allen.
00:17:49: Wenn ich mir das jetzt also vorstelle Sandra, ein Unternehmen durch echt schwierige Phasen zu navigieren.
00:17:55: Dann hast du zwei Kinder großgezogen, eins davon ist jetzt hier Franzi und die Kinder sind manchmal krank.
00:18:02: Die haben Probleme.
00:18:03: man braucht Zeit für sie.
00:18:04: Man braucht aber auch Zeit fürs Unternehmen.
00:18:07: das war alles nicht so locker flockig und ausgeschlafen warst du wahrscheinlich auch nicht immer in der richtig harten Phase.
00:18:14: Sandra was hast Du denn in solchen schwierigen Phasend für dich gelernt?
00:18:19: Wie hast Du Dich weiterentwickelt?
00:18:21: Also das hat gedauert.
00:18:23: Ich wollte immer alles alleine machen, ich wollte alles schaffen und der Haushalt sollte ordentlich sein die Kinder sollten vernünftig zur Schule gehen Alles sollte perfekt sein bis man das erste mal vom Stuhl fällt.
00:18:33: So dann habe ich mir halt ein gutes Netzwerk aufgebaut oder hab es immer noch eine tolle Familie.
00:18:41: Meine Mutter hat mich sehr unterstützt meine Schwester war da, meine beste Freundin Und ich musste lernen Hilfe anzunehmen.
00:18:49: Ich habe das erste Mal eine Putzfrau gehabt, die einmal die Woche kamen.
00:18:52: Das war mir unangenehm.
00:18:54: Also ich hab mir ein gutes Netzwerk aufgebaut Ich habe viel nachts gearbeitet und ich habe irgendwann auch gelernt Mir Freiräume zu schaffen also das Netzwerk zu nutzen auch mal zu sagen ich bin jetzt mein Wochenende alleine unterwegs und hol mir wieder die Kraft um das weiterzumachen.
00:19:12: Wenn ich heute darüber nachdenke, weiß ich nicht wie Kinder in meine Welt gepasst haben.
00:19:17: Also das war schon manchmal wirklich hart aber es hat sich gelohnt
00:19:25: und das erweckt für mich ja so ein bisschen den Eindruck als ob wir wirklich viele Dinge auch ganz anders macht bewusst anders macht als vielleicht auch männliche Führungskräfte oder auch dein Vater das getan hätte.
00:19:35: Sandra vor allem mit Blick auf eure Branche bekommt ihr denn manchmal Die Frage gestellt, warum ihr sie nicht einfach so macht wie vielleicht alle anderen Unternehmen zu tun würden?
00:19:47: Genau.
00:19:48: Also die Arbeitsweise damals war einfach eine andere.
00:19:52: da hieß das okay ihr müsst irgendwie arbeiten und Leistung schaffen und es wurde Druck aufgebaut.
00:19:57: Und ich habe gelernt, das musste ich aber auch in den ersten Jahren erst mal lernen.
00:20:00: Da hatte ich natürlich ein super oder habe einen super Partner meiner Seite der mir halt irgendwann gesagt haben okay Franzi bis hierhin und jetzt musst du aber gucken dass du dir irgendwie Hilfe holst oder eine Veränderung schaffst.
00:20:11: und das habe ich auch getan in verschiedenster Weise und habe gelernt es ist effektiver wenn wir mit Kräften arbeiten und sinnvoll einsetzen und auch bei meinen Mitarbeitenden Und ich glaube, das ist auch etwas was viele Unternehmen mittlerweile umsetzen zu sagen.
00:20:29: Alles klar Wir müssen nicht fünfzig sechste Stunden die Woche arbeiten sondern wir müssen sinnvoll arbeiten.
00:20:35: und dann heißt es auch dass mein Kollege Um dreizehn Uhr Feier machen kann weil er ist fertig Ist vielleicht noch erreichbar über das Handy oder macht sein Handy aus.
00:20:43: aber Ich bin heute meinem Job fertig und ich mache jeden Tag zwei stunden Sport und jeder weiß Dass Die Person Nichts zu erreichen ist.
00:20:50: und genau Das gleich habe ich für mich auch abgefordert zu sagen alles klar Ich habe keine festen Arbeitszeiten, ich kann mir das selber einteilen.
00:20:56: Bedeutet aber auch... Ich mache mal Freitags um zehn Feierabend weil ich gerne für mich einen Termin wahrnehmen möchte der mir privat einfach sehr viel bringt und mir Ruhe schafft und den Ausgleich schafft.
00:21:05: Und das kriegt man natürlich in der jetzigen Arbeitswelt immer mehr mit.
00:21:09: und ich finde die Diskussion die da sind zu sagen wir müssen mehr arbeiten ist nicht zielführend und sinnvoll für keinen in der Arbeitswelt
00:21:18: Selbstschutz ist da das Stichwort würde ich sagen selbst schützen, sich selbst schützen.
00:21:24: Selbst fürsorge.
00:21:26: wir für uns alle aufpassen.
00:21:27: das ist auch noch mal so.
00:21:28: was wo ich jetzt gerne zum Thema Finanzen übergehen wollen würde nämlich ihr habt ja hoffentlich bei eurem Unternehmen Ich bin mir sogar ziemlich sicher es geschafft dass ihr Geld verdient mit dem Unternehmen.
00:21:41: Das ist schon ein Thema bei Unternehmerinnen und Unternehmern Dass man schafft und schafft aber manchmal gar nicht mehr aufpasst ob man überhaupt noch Geld verdiente oder nicht sogar Geld draufzahlt bei dem Unternehmertum.
00:21:54: Ich weiß das selbst auch noch aus den Zeiten meines Vaters, meine Mutter war eine ziemlich gute Unternehmerin.
00:21:59: die hat immer aufgepasst dass wir Geld verdient haben.
00:22:01: aber es ging ganz schön viele Unternehmen, Nachbarunternehmen auch in die Insolvenz weil sie Tag und Nacht gearbeitet haben und nicht darauf geachtet haben erstens mal dass Sie Geld verdienen und zweitens sind jetzt sind wir bei unser aller Thema mit dem Geld, das sie verdienen auch für die Zukunft vorsorgen.
00:22:17: Weil gerade bei Unternehmerinnen und Unternehmern ihr zahlt möglicherweise nicht oder nicht so viel in die gesetzliche Rentenversicherung ein wie es Tanja Heinrich und ich tun beispielsweise.
00:22:28: Und jetzt die Frage an euch beide in Sachen finanzielle Vorsorge, Zukunft?
00:22:34: Finanzielle Zukunft-Vorsorge was macht ihr denn da so?
00:22:39: Also erst mal zahle ich auch in die Gesetze hier Rennversicherung ein, genau.
00:22:44: Da bin ich drin geblieben oder da bin auch in der gesetzlichen Krankenkasse mit drinnen weil ich sehr viel davon halte dass wir in einem Solidaritätsstaat leben und uns gemeinsam unterstützen sollten.
00:22:54: und ich finde das sollte auch klares Umdenken geben gerade bei den Top-Verdienern zu denen ich noch nicht dazu gehöre weil ich im Moment eher gucken muss sich mein Unternehmen wieder ins Laufen kriege und sehr viele Investitionen getätigt habe die aber für mich Zukunfts tragen sein sollten.
00:23:10: Außerdem habe ich vor zwei Jahren mit meinem Mann zusammen mit der DECA auch eine Altersvorsorge angefangen.
00:23:18: Das bringt mir aber nicht so viel Spaß, deswegen kümmert er sich nicht darum, er guckt da ab und zu rein.
00:23:25: Und ich hab halt auch noch ne Versicherung in die Einzahle für die Rente.
00:23:29: Ich hab halt die Möglichkeit... finanziell vorzusorgen, das ist auch ein großes Privileg.
00:23:33: Ich habe aber auch gerade, dass ich sage okay das ist für mich fürs Alter und das heißt ich muss jetzt vielleicht gerade ein bisschen zurückstecken um halt später leben zu können.
00:23:43: Sandra willst du sogar auch was preisgebend von deinen finanziellen Erfahrungen?
00:23:48: Gerade auch ... Du warst ja eine Zeit lang allein erzählende Mutter nicht wahr?
00:23:53: und dieses Unternehmen also Ging das da auch?
00:23:56: Hast du heute schon so ein gutes Gefühl in Sachen, ich habe genug gemacht finanziell.
00:24:01: Hast du Tipps?
00:24:02: Also wie ich die Firma übernommen hatte war die Firma mit über eine halbe Million D-Mark in den Miesen und ich hatte gar keine Erfahrung was Geld angeht und hab mir da tatsächlich Hilfe geholt.
00:24:17: Ich hab mir damals von der KfW einen Berater geholt der mir erstmal meine Firma erklärt hat plötzlich übernommen habe und hab dann zusammen mit der Sparkasse einen Plan erarbeitet, wie ich über viele Jahre diese Schulden abgearbeitet habe.
00:24:33: Aber auch noch mit den Kindern leben konnte.
00:24:36: also wir brauchten ja auch Geld zum Leben und haben in der Zeit aber überhaupt keine finanziellen Rücklagen geschaffen.
00:24:42: Und als das Punkt erreicht war dass die Schulden abgetragen waren und ich dann Geld verdient habe da habe ich auch zusammen mit einer Sparkasse mit ihrem Kollegen Herrn Fubel ein gutes System erarbeitet, dass ich dann jetzt auch wenn ich jetzt irgendwann in Rente gehe ganz also nicht mehr arbeite.
00:25:01: Ein gutes Polster habe um den Rest meines Lebens weiß noch höflich lange ist
00:25:10: Gut überstehen.
00:25:12: Überstehen hört sich ein bisschen blöd
00:25:14: an,
00:25:15: dass ich eine finanzielle Freiheit habe und ich muss sagen das ich in den letzten zehn Jahren auch richtig gutes Geld verdient hab.
00:25:21: also da haben wir ganz viel getan und gemacht und wir haben viel gearbeitet.
00:25:24: aber da habe ich dann auch gutes geld verdient.
00:25:26: aber bis diese Schulden abbezahlt waren hatte ich gar keine Möglichkeit Geld anzulegen oder daran zu denken.
00:25:32: Und wenn du sagst also gerade in den Zeiten in denen gutes Geld wird man da eben als Unternehmerin auch nicht nur neu investiert, Franzi du hast ja gerade das Thema angesprochen.
00:25:44: Viel von dem was man da gewinnt, investiert man wieder neu aber einen Teil auch wider Stichwort gesunder Egoismus für sich selbst anzulegen
00:25:53: Ist ja auch quasi eine Investition in meine Zukunft irgendwann.
00:25:56: Ohja, stimmt genau, Investition ist Investition.
00:25:59: und das Thema Kredit bei der Unternehmensübergabe mit dem ich muss jetzt meine Schwester oder meine Geschwister auszahlen, das war bei euch eigentlich dann nie das Thema weil das ja auch oft beim Unternehmsübergang ganz großes Thema ist wenn ein Kind übernimmt und den anderen Kindern was auszahlen muss.
00:26:18: aber das habt ihr ja in die Zukunft verschoben?
00:26:22: Ja und unsere Unternehmensform hat das halt zugelassen, dass wir nicht große finanzielle Werte überschreiben mussten.
00:26:28: Da ging es halt wirklich um die Anteile des Unternehems genau.
00:26:31: und dann hat man mal einfach aus familiäre Ansicht und was mir auch wichtig ist, dass es nicht heißt wenn irgendwann meiner Mama etwas passiert, dass meine Schwester und ich in einen Streit geraten weil ich habe auch mein Schwestern sehr lieb und ich möchte mich nicht mit ihr über Familiengeld unterhalten.
00:26:48: Das ist echt sehr vorausschauend gelöst.
00:26:50: Da haben Frauen auch miteinander geredet, habe ich den Eindruck.
00:26:54: Und ich glaube Franzi wir müssen nochmal über das Thema Geld vielleicht doch ein bisschen Spaß machen kann oder Geldanlage reden und darüber dass man nicht den Mann alles machen lässt.
00:27:03: Das ist nämlich sonst unser Podcast-Thema!
00:27:05: Ja also ich sag mal so mein Mann ist Pädagoge.
00:27:08: es ist schon klar wer eigentlich das meiste Geld in unserem Haus verdient.
00:27:15: Jetzt würde ich doch nur gerne eins, wenn wir schon am Lachen sind.
00:27:18: Noch ein Frage ist glaube ich nicht ganz vorbereitet.
00:27:21: aber trotz allem, wenn ihr so zurück denkt er arbeitet oft mit Männern zusammen, er arbeitet viel mit Männernen zusammen.
00:27:27: So mal diese ganz provokativen Sprüche von den Männern.
00:27:31: Habt ihr da so Tipps und Tricks wie man da gut pariert?
00:27:33: Wie man damit umgeht, wenn sie mal wieder so ganz provokrativ sind Passiert bei euch nie.
00:27:39: Also wie man in jedem guten Coaching irgendwie lernt, sich gerade machen das bringt ja immer schon super viel also in allen Situationen.
00:27:46: ich hatte da letztens ein Telefonat.
00:27:49: Ich weiß die Person sieht mich nicht aber ich bin aufgestanden und habe mich gerade hingestellt.
00:27:55: Einfacher aus Telefonat als hätte ich mich hinter einem Schreibtisch versteckt, hinter meinem riesen Bildschirm.
00:28:00: Also das ist schon mal hilfreich!
00:28:02: Es ist sogar wenn man den gegenüber, wenn das Gegenüber dich nicht sieht aber dich aufrecht hinstellen... Und dann denken hier mit mir nicht, das ist ein guter Trick.
00:28:11: Das gefällt mir Sandra?
00:28:12: Ist es auch noch eine gute Idee?
00:28:13: Ja also ich habe das manchmal in einem Telefongespräch.
00:28:16: wenn das jetzt auch mal ein nicht so angenehmes Thema ist dass Männer ganz schnell auf diese Schiene kommen naja ihr Frauen und nehmen sie das man nicht persönlich Dass ich dann einfach sage so, guter Mann wir erhalten jetzt mal den Ton etwas flach.
00:28:29: Wir haben hier eine Sachlage und wir kümmern uns um diese Sachlage.
00:28:33: Und wie es mir dabei geht das hat sie überhaupt nicht zu interessieren.
00:28:37: und wenn man diesen Satz sagt Hier geht es um eine Sache die haben wir jetzt gemeinschaftlich zu klären.
00:28:42: und Wenn ich da ein Beispiel nennen darf Wir hatten eine Baustelle, dort war eine Decke eingebaut und die Lampenlöcher waren nicht so wie sie sein sollte.
00:28:50: Und vier Männer haben diskutiert und Franzi kam ansagt was haben wir für ein Problem?
00:28:55: Wer ändern jetzt erstmal diese Lampelöcher dass diese Lappen reinkommen und dann können wir uns drüber unterhalten wer schuld wer bezahlt das?
00:29:01: Die Lamp müssen dort rein Und da hat mich der Kunde angerufen und gesagt, ich wollte immer sagen das ist eine ganz tolle Geschichte.
00:29:07: Da kommt eine Frau sagt wir machen das jetzt?
00:29:10: Und hinterher können wir uns streiten aber hier bitte nicht vor unserem Endkunden.
00:29:14: Der hat hier ne Lampe und das finde ich super!
00:29:16: Und da sind Frauen viel besser davor.
00:29:20: Und auch pragmatischer an der Stelle.
00:29:23: Vielen vielen Dank Ihr zwei für eure vielen persönlichen Einblicke als Unternehmerin, die uns heute mitgebracht habt und das ihr eure Erfahrungen mit uns geteilt habt.
00:29:33: Wir sind in zwei Wochen wieder mit einer neuen Podcast-Folge da und hoffen natürlich auch dass unsere Zuhörerinnen wieder dabei sein werden.
00:29:42: Und falls ihr auch einen Themenwunsch habt den ihr unbedingt loswerden möchtet dann könnt ihr uns jederzeit auf podcastatdk.de schreiben.
00:29:52: Vielen Dank auch an die Spark, hast du Südholstein für die Einladung und bis bald.
00:29:55: Bis bald!
00:29:56: Tschüss!