Money on Her Mind

Money on Her Mind

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00:00:02:

00:00:16: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Money on Hermain, dem Dekapodcast rund um Geld- und Karrierethemen.

00:00:24: Heute sind wir mal wieder live auf der Bühne mit unserem Podcast in Salui – in der Kreisbarkasse Salui!

00:00:30: Wir, das sind in der Regel Dekafolkswirtin Dr.

00:00:33: Gabriele Wiedmann und ich, Tanja Heinrich, Marketingmanagerin bei der DECA Und heute, bei uns zu Gast sind auf der Bühne und am Mikrofon Sarah Sonntag und Selina Putlitz.

00:00:43: beide Arbeiten bei der Kreisbarkasse.

00:00:46: Herzlich willkommen ihr drei!

00:00:48: Ja hallo vielen Dank.

00:00:49: wir freuen uns sehr dass wir heute dabei sein dürfen.

00:00:52: Hallo und vielen dank für die Einladung.

00:00:54: Hallo ihr drei ich bin gespannt auf unser Gespräch.

00:00:58: Sarah und Selina, ihr arbeitet beide bei der Kreisbarkasse Saloui in unterschiedlichen Funktionen.

00:01:04: Was euch verbindet ist aber die Tatsache dass ihr beruflich vor allem mit euren Kolleginnen und Kollegen zu tun habt.

00:01:10: Und eure Karriere Geschichten wenn man jetzt noch nicht so viel darüber gehört hat, die könnte man ja schon auch als eher typisch für Frauen mit Familie betrachten.

00:01:19: Aber dazu später mehr!

00:01:22: Ihr habt beider in eurem Arbeitsleben schon viele wichtige Erfahrungen Erkenntnis in Sachen Geld, Anlage und Karriere gesammelt.

00:01:29: Und ich hoffe dass wir uns da jetzt in der nächsten halben Stunde ein bisschen drüber unterhalten können.

00:01:33: Und Sarah Ich fange mal bei dir an du bist seit zwei tausend zwölf In der Anlageberatung und seit einigen Jahren bist Du Mitarbeiter Beraterin in der Kreissparkasse.

00:01:44: das heißt deine Kundinnen und Kunden sind also Deine eigenen Kollegen sozusagen.

00:01:50: Erzähl doch bitte zuerst mal, bevor wir darüber sprechen wie du überhaupt zur Sparkasse gekommen bist?

00:01:57: Ja das ist eine spannende Frage.

00:02:00: wenn mich jemand fragt war es schon immer dein Kindheitstraum Bankhauffrau zu werden?

00:02:05: dann ist die Antwort eher jeilen.

00:02:08: ganz ehrlich mir ging es wie wahrscheinlich vielen jungen Menschen nach der Schule.

00:02:13: ich wusste noch gar nicht genau wo beruflich die Reise hingehen soll.

00:02:18: Was ich aber wusste, ich wollte mein eigenes Einkommen verdienen.

00:02:22: Ich wollte unabhängig sein und ich wollte etwas Handfestes eine solide Ausbildung auf der ich aufbauen kann.

00:02:31: Und dann hat mir eine Freundin erzählt dass sie ein Praktikum bei der Sparkasse macht und da dachte ich

00:02:37: oh

00:02:38: das wäre doch auch was für mich.

00:02:40: und Dann habe ich mich auch bei der sparkasse beworben.

00:02:43: in dem praktikum habe ich dann gemerkt Das Arbeiten bei der Sparkasse beziehungsweise das Arbeiten mit Geld und Finanzen eigentlich gar kein so trockenes Thema sind, wie man sich vielleicht vorstellt.

00:02:56: Sondern es geht hier mehr um den Menschen, um den Kunden und dessen finanzielle Pläne Träume und Wünsche.

00:03:05: Und das hat mir Spaß bereitet und deshalb habe ich mich dann zur Ausbildung entschieden.

00:03:09: Ich glaube, ich muss echt unbedingt diesen Podcast unserer Tochter vorspielen.

00:03:13: Weil die sucht gerade noch verzweifelt nach einer guten Idee für den Job.

00:03:16: Danke für diese tolle Idee Sarah!

00:03:20: Ich habe auch gerade gedacht.

00:03:20: Bei mir hat es ein bisschen länger gedauert, bis ich mich mit dem Gedanken anfreunden konnte bei einer Bank zu arbeiten.

00:03:26: also deshalb umso spannender dass du da relativ schnell zu dem Entschluss gekommen bist und bist ja dann auch nach deiner Ausbildung in die Anlageberatung gegangen und hast dort eine Weile gearbeitet.

00:03:35: und dann kam aber erst mal auch ne kleine Auszeit oder?

00:03:40: Genau!

00:03:40: Also nach der Ausbildung hab' ich noch verschiedene Weiterbildungen an der Sparkassenakademie absolviert.

00:03:46: Hab' mich dann auf die Anlagiberatung spezialisiert insbesondere für vermögende Kunden und habe dann auch eine Weile in der Beratung gearbeitet.

00:03:56: Und dann kam die erste von drei Familienauszeiten, und zwar als ich zum ersten Mal schwanger war haben sich natürlich viele Fragen gestellt wie funktioniert Familie und Beruf?

00:04:10: Wie soll Arbeitenberatungen in Teilzeit funktionieren?

00:04:15: Wie lange mache ich überhaupt Elternzeit?

00:04:17: Fragen über Fragen!

00:04:20: Aber rückblickend betrachtet kann ich sagen, natürlich ist jeder Wiedereinstieg nach Herausforderung.

00:04:27: Da braucht man sich nichts vorzumachen.

00:04:30: Es ändern sich einfach viele Dinge.

00:04:32: bei der Technik ändern sich Sachen es ändern sich regulatorische Themen und und und aber mit der Routine kommt auch das Selbstvertrauen nochmal Und dass ist denke ich ein sehr entscheidender Faktor.

00:04:48: Ich konnte allen drei Schwangerschaften nochmal auf meine vorherige Stelle zurück als Kundenberaterin im vermögenden Segment.

00:04:57: Das war mir auch sehr wichtig, das habe ich frühzeitig kommuniziert und hab hier rechtzeitig das Gespräch gesucht wie ich mir das vorstellen könnte in Teilzeit und dann noch mal mit der Option irgendwann die Arbeitszeit aufzustocken.

00:05:13: Und Das ist ein wichtiger Faktor und war mit Sicherheit auch, das A&O hier die Kommunikation zu suchen um das Ganze dann so passend zu gestalten.

00:05:23: Und ich habe den Eindruck aber Sarah dass es nicht selbstverständlich ist so wie es bei dir gelaufen ist.

00:05:29: also egal ob eine Frau vorher sagt Ich komme wieder zurück ich will meinen Job wieder haben.

00:05:33: Es ist ja ganz oft so wenn wir zurückkommen aus dieser Eltern aus der Familienzeit, dass dann halt der Job nicht mehr da ist.

00:05:39: Dass man uns nicht mehr zutraut.

00:05:40: und dann denkt sie mal ja dann werden die Kinder krank und dann kommen sie doch wieder nicht regelmäßig.

00:05:45: Und das ist oft ziemlich frustrierend für Frauen.

00:05:50: Dann kommen wir zurück.

00:05:50: Wir sind motiviert.

00:05:51: Wir wollen Teilzeit arbeiten, wollen das hinkriegen?

00:05:54: Und dann kriegen wir irgendwelche Jobs wo man so denkt naja dafür habe ich jetzt eigentlich nicht diese lange Ausbildungszeit gemacht.

00:06:03: Freut mich total zu hören, dass es so leu laufen kann wie's bei dir gelaufen ist.

00:06:07: Selina ich habe den Eindruck Ich weiß bei dir ist schon ein bisschen anders gelaufen oder?

00:06:14: Genau also ich bin zur Sparkasse eigentlich mehr oder weniger aus Versehen gekommen.

00:06:18: Also meine Interessen lagen früher immer ganz klar bei den Fremdsprachen.

00:06:23: Ich wollte immer Spanisch und Englisch studieren.

00:06:25: Und habe mich bei der Sparkasse nur deshalb beworben, um einfach mal zu sehen wie läuft ein Einstellungstest und einen Bewerbungsgespräch in der Praxis ab quasi zur Übungszwecken?

00:06:35: Dann habe ich tatsächlich genau auf meinen Geburtstag die Zusage bekommen für die Ausbildungsstelle und dann habe ich mir gedacht, ich hab ja eigentlich nichts zu verlieren!

00:06:43: Ich mache zuerst die Ausbildung und studieren kann ich im Nachgang immer noch.

00:06:47: Fun fact ist, nachdem halt das erste volle Gehalt auf meinem Konto war hatte sich das Thema mit dem Studium ganz schnell erledigt und ich habe dann meine Weiterbildungen auch über die Sparkassenakademie gemacht.

00:06:58: Das hab' ich aber bis heute nie bereut weil ich konnte bei der Sparkasse nicht nur viel zum Thema Finanzen lernen sondern auch wirklich fürs Leben und war dann auch lange in der Privatkundenberatung tätig was mir auch immer total viel Spaß gemacht hat weil ich unsere Kunden in den verschiedensten Lebenslagen begleiten und beraten konnte.

00:07:16: Und dann kam bei mir auch so der klassische Weg, Hochzeit.

00:07:19: Zwei Kinder relativ kurz nacheinander, sodass ich insgesamt eine Auszeit von drei Jahren hatte und bin da nochmal mit einem geringeren Arbeitszeitanteil zurückgekommen.

00:07:30: Dann war es ähnlich wie Sarah eben beschrieben hat.

00:07:32: also das hat sich einiges geändert in drei Jahren Regulatorik, die Produkte, die Technik.

00:07:38: Und für mich war es einfach schwierig mit dem geringen Arbeitszeit an Teil wieder in diese Routine zu kommen und deshalb habe ich mich zu dem Zeitpunkt umorientiert und mich dem Kunden Service

00:07:47: gewidmet.".

00:07:48: Und dafür warst du aber eigentlich deutlich überqualifiziert?

00:07:51: Mit alldem was du vorher eine Ausbildung und an Kenntnissen erworben hattest, oder?

00:07:56: Genau, aber an dem Moment war es für mich einfach der richtige Schritt.

00:07:59: Weil ich dadurch einfach mehr Flexibilität hatte und dieses Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser unter einen Hut bringen konnte.

00:08:07: Und bei euch beiden sieht man dann auch wie unterschiedliches laufen kann, dass das immer eine individuelle Entscheidung ist.

00:08:14: Du hast auch dein Frieden damit, oder?

00:08:15: Dass du dich dafür entschieden

00:08:16: hast.

00:08:17: Genau auf jeden Fall.

00:08:18: mittlerweile ist es so die Kinder sind schon fünf und sechs Jahre beziehungsweise fast sieben.

00:08:22: Die sind in der Schule und im Kindergarten untergebracht.

00:08:25: ich habe meine Arbeitszeit wieder erhöht und bin auch in der Zwischenzeit nicht mehr im Kunden-Service tätig sondern wie wir eben schon kurz gehört haben als Frauenbeauftragte der Kreisbarkasse Salouet.

00:08:36: Heißt das nicht eigentlich Gleichstellungsbeauftrahte?

00:08:39: Ja hier im Saarland ticken die Uhren ein bisschen

00:08:40: anders.

00:08:42: Laut unserem saarländischen Landesgleichstellungsgesetz heißt es offiziell Frauenbeauftragte, wobei sich die Arbeit nicht von einem Gleichstellungsbeauftragen unterscheidet.

00:08:50: Ob sich da die Männern nicht wieder diskriminiert fühlen?

00:08:53: Aber das nur im Rande!

00:08:55: Und in der Funktion kümmerst du dich jetzt um die Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind wie du und Sarah damit sie sozusagen möglichst gute Voraussetzungen haben für ihre weitere Karriere.

00:09:06: Genau, also das ist eigentlich das Hauptaugenmerk.

00:09:09: Dass ich immer dort behilflich bin wo es sein muss um einfach die gleichen Chancen für Männer und Frauen zu schaffen auf ihren Karrierewegen.

00:09:17: und darüber hinaus gibt's immer noch einige andere Sachen die man noch nebenbei machen kann.

00:09:22: Und

00:09:22: was kannst du da konkret machen?

00:09:24: Was hast Du für Möglichkeiten in der Position?

00:09:27: Ich habe tatsächlich viele Möglichkeiten tätig zu werden.

00:09:30: Zum einen gibt es bei uns ein Mentoring-Programm, das heißt Frau Stark was von der Sparkasse unterstützt wird.

00:09:37: da kann man Frauen die die Ambitionen haben irgendwann eine Führungsposition zu übernehmen einen Mentor zur Seite stellen der in der Regel aus einer anderen salendischen Sparkasse kommt und er ist dann Ansprechpartner für diese Frauen begleitet sie auf einem Stück ihres Karriereweges ist für Fragen als Ansprechpartner einfach da und unterstützt, wo es geht.

00:09:58: Dann haben wir noch einen Kontakthalte-Programm mit unseren Eltern in Elternzeit die im Moment eben nicht im Unternehmen sind.

00:10:04: Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen damit auch diese Kolleginnen up to date sind Und ich kann Ihnen so unsere Stellen Ausschreibungen zur Verfügung stellen sodass Sie auch die Möglichkeit haben sich aus der Elternzeit raus eventuell auf eine andere Stelle zu bewerben.

00:10:19: Und was ich immer ganz wichtig finde, ist dass man sich auch als Frau seine eigene Netzwerke aufbaut.

00:10:24: Das habe ich jetzt gemerkt, als ich neu war in der Position aber ich denke das gilt für alle Frauen.

00:10:29: dann ganz oft vergessen wir einfach welche Kräfte wir freisetzen können wenn wir Frauen uns irgendwie gegenseitig unterstützen.

00:10:35: Da muss ich gleich auf zwei Dinge nochmal kurz eingehen.

00:10:37: also Mentorin ist ja sowieso etwas Wichtiges keine Frage Aber ich denke jetzt wieder dran.

00:10:42: Ich war einmal in älteren Zeit.

00:10:43: Wir haben nur eine Tochter.

00:10:46: Also es war keine lustige Zeit.

00:10:48: zu das erste halbe Jahr, finde ich ganz schön anstrengend.

00:10:51: Mein Kollege, mit dem ich eng zusammengearbeitet habe, der hat sich wirklich mindestens einmal alle zwei Wochen gemeldet.

00:10:57: Mit aktuellen Arbeitsinhalten.

00:11:00: Es hat mich zwischendurch echt genervt, weil man so gerade im Stillen ist oder sonst irgendwas Wichtiges macht.

00:11:05: aber am Ende wenn du sagst dieses Kontakt halten zum Arbeitgeber zu den Kollegen Ist danach natürlich extrem wichtig dass man wieder gut reinkommt.

00:11:13: also finde ich toll das die Sparkasse das so aktiv macht.

00:11:16: und Natürlich möchte Ich auch nochmal unterstreichen Das Thema Netzwerken Weil das unterschätzen wir, glaube ich immer.

00:11:24: Wie viele Netzwerken ausmacht mit... Wir stärken uns gegenseitig!

00:11:29: Wir können uns fördern und Tipps geben.

00:11:32: Wir mentoren und coachen uns gegenceitig.

00:11:35: Und manchmal ist das Netzwerk auch deshalb gut, wenn man sich mal an der Schulter ausweinen kann, wenn mal wieder alles total schiefläuft.

00:11:42: Ich finde das so hilfreich.

00:11:44: Ich gehe da immer gestärkt raus aus dem... mich ausgeheult habe.

00:11:47: So, jetzt aber noch mal ein ganz anderes Thema nämlich wie sieht das speziell aus für Menschen?

00:11:55: Es sind ja nicht nur die Frauen sondern auch inzwischen zum Glück oft Männer, die die Auszeiten nehmen wenn sie ihre Familie versorgen wollen.

00:12:04: wo kannst du da eingreifen?

00:12:05: Wo kannst du anpacken um die Frauen bzw auch die Männer dann zu stärken?

00:12:11: Ja genau, also das ist mir ganz wichtig noch einmal zu sagen nur weil es im Saarland Frauenbeauftragte heißt.

00:12:15: Heißt dass nicht, dass ich nur für die Frauen zuständig bin sondern zu mir dürfen gerne alle Mitarbeitenden kommen und wir können uns über Themen unterhalten wie Pflegeauszeiten Elternzeiten Arbeitszeit Erhöhung oder Reduzierung.

00:12:28: da muss sich auch tatsächlich sagen, dass die Sparkasse Saloi als Arbeitgeber fast alle Arbeitszeitreduzierungen oder Erhöhrungen für jeden das passende Modell irgendwo anbietet.

00:12:39: Ganz oft ist es halt auch so, dass auch ältere Kolleginnen zu mir kommen die ihre Arbeitszeit wieder erhöhen möchten und auch dazu ratig absolut soweit das keine familiären Verpflichtungen mehr geht.

00:12:49: Weil es ist ganz klar je weniger wir arbeiten, desto weniger zahlen wir in die Rentenkasse ein.

00:12:54: Und das ist dann natürlich auch später sehr wichtig weil wir wollen ja auch im Alter noch ein bisschen finanziell unabhängig und selbstständig sein.

00:13:02: Und ich glaube, das ist das richtige Stichwort für die nächste Frage an dich Sarah.

00:13:05: Du als Mitarbeiterberaterin erlebst die Geschichten der Kolleginnen und Kollegen

00:13:09: ja

00:13:10: aus einer etwas anderen Perspektive nämlich im Hinblick auf die finanziellen Folgen, die vielleicht so eine Familienauszeit hat oder auch Kehrarbeit hat.

00:13:18: und bei Frauen.

00:13:18: es ist leider nichtsdestotrotz unabhängig davon so dass wir oft im Durchschnitt ein bisschen weniger Geld verdienen bzw.

00:13:26: auch seltener Entführungsrollen aufsteigen.

00:13:30: Spürst du denn den Unterschied auch jetzt in Beratungsgesprächen?

00:13:35: Ja, also ich spüre den Unterschied schon aber nicht aus dem Grund weil Frauen anders denken oder handeln sondern wie Du eben schon gesagt hast bei Frauen öfters Auszeiten nehmen für die Familienzeit, Verkehrarbeit und dann logischerweise in Teilzeit arbeiten und da natürlich auch ein geringeres Einkommen haben.

00:13:55: An der Stelle wirkt sich dies natürlich direkt aus auf Sparaten, auf Altersvorsorge und sonstige Möglichkeiten.

00:14:03: Da haben Männer im Durchschnitt natürlich mehr die Möglichkeit beiseite zu legen weil sie häufiger in Vollzeit arbeiten und statistisch gesehen auch höhere Einkommen erzielen.

00:14:15: Mir ist im Beratungsgespräch besonders wichtig die Frauen beziehungsweise unsere Kolleginnen noch mal darauf hinzuweisen, sie für diese Themen zu sensibilisieren und hier auch Lösungsansätze zu erarbeiten.

00:14:28: Ich lese ja ganz viel zum Thema Frauen und Finanzen weil mich das Thema so interessiert.

00:14:32: und dann ja wir unterhalten uns auch ja viel drüber und wir wissen alle es gibt ganze oft Statistiken dass auch Frauen unterschiedlich oder anders anlegen als Männer.

00:14:41: vielleicht Risikoscheue oder nicht?

00:14:43: Für mich wäre es interessant Sarah du bist ja Praktikerin!

00:14:46: Du musst jetzt keine Namen nennen Aber merkst du das auch, wenn deine Kolleginnen und Kollegen zu dir kommen, dass da unterschiedliches typisches Anlageverhalten bei Männern und Frauen ist?

00:14:57: Teilweise schon.

00:14:58: Aber nicht so stark wie man vielleicht vermutet.

00:15:02: Ich erlebe viele Frauen die ein sehr gutes Gespür für Rendite und Risiko haben oder dies auch entwickeln, wenn sie sich näher mit den Themen Geldanlage, Wertpapiere usw.

00:15:13: beschäftigen.

00:15:15: Oft sind Frauen auch sehr gut strukturiert und nachhaltig orientiert.

00:15:20: Das ist für die Altersvorsorge, für die Geldanlage, für den Vermögensaufbau natürlich besonders wichtig und bringt die beste rendite Chance, die man dann für seine Vermögenanlage erzielen kann – auch durch eine breite Streuung!

00:15:35: Also ich selbst jetzt nicht für meine Alters-Vorsorge sondern wenn wir uns über Risiko und was macht man noch so mit seinem Geld reden?

00:15:42: Kaffee hin und wieder in einen oder anderen Einzeltitel.

00:15:45: Ich such mir dann gerne Unternehmen aus, an die ich persönlich auch glaube.

00:15:48: Ich glaub das sagt man vielleicht auch uns Frauen nach dass wir vielleicht sehr besonnen bei unseren Finanzentscheidungen sind aber dass wir da auch mit einer gewissen Emotionalität reingehen.

00:15:57: also für mich sind es dann oft Unternehmen die ich personisch toll finde von denen ich selbst Produkte habe an dich irgendwie glaube dass dir auch in Zukunft vielleicht noch sinnvolle Geschäftsentscheiderung treffen werden.

00:16:06: stellst du sowas auch bei deinen Kollegen fest oder bin nicht da ein Einzelfall?

00:16:10: Ja, das erlebe ich tatsächlich häufig nicht nur bei meinen Kolleginnen sondern auch bei mir selbst.

00:16:16: Mode ist da ein ganz typisches Beispiel.

00:16:19: Es macht natürlich Spaß in Unternehmen zu investieren von deren Geschäftsmodell man überzeugt ist oder deren Produkte man nutzt.

00:16:27: Das ist auch völlig legitim.

00:16:29: Für den Vermögensaufbau oder für die Vermögenanlage ist es nur wichtig dass man jetzt in seine Lieblingsunternehmen investiert, sondern auch hier nochmal eine breite Streuung aufbaut.

00:16:42: Verschiedene Anlagen und auch verschiedene Anlageklassen wie festverzinsliche Wertpapiere, Immobilienfonds und natürlich auch Aktien damit man interessanteren Diten erzielen kann.

00:16:55: Ich stelle da tatsächlich in meinem Freundeskreis ganz unterschiedliche Herangehensweisen fest.

00:17:00: Ich denke halt nur, wichtig ist es wenn man jetzt nicht genau weiß was man investieren soll und eben kein Lieblingsmode-Label zum Beispiel hat dass man sich dann einfach bei einem Ansprechpartner seines Vertrauens beraten lässt.

00:17:14: das mache ich zb auch bei Sarah.

00:17:18: Wenn Selina wenn du jetzt schon den Werbeblock hier machst mit Sarah und Sarah wenn du schon da sitzt.

00:17:24: Faschingsferien, mich wieder getroffen mit einer Schulfreundin.

00:17:27: Jetzt oute ich mich wie alt ich

00:17:29: bin

00:17:30: und auch wieder wahrscheinlich gar kein so untypischer Fall die Schulfreunden ist siebenundfünfzig Jahre alt Die hat vier Kinder Hat auch immer die ganze zeit in Teilzeit gearbeitet hat relativ wenig verdient im sozialbereich hat Relativ wenig jetzt auch angespart und die hat mich also tatsächlich wirklich war hat mich jetzt angesprochen und gesagt, hey was soll ich machen?

00:17:53: Ich weiß.

00:17:53: Ich muss noch etwas machen aber auch so ein bisschen resigniert lohnt sich es überhaupt noch wenn die jetzt zu dir kommen würde?

00:18:00: nennen wir sie einfach mal Sabine.

00:18:01: Die Sabine kommt zu dir in die Beratung sagt hier siebenundfünfzig vier Kinder wenig angespart sagst du kannst wieder gehen kannst vergessen zu spät

00:18:11: auf gar keinen Fall.

00:18:12: also zu späht ist das nie.

00:18:14: Natürlich sieht jetzt die Strategie mit sieben und fünfzig anders aus als mit dreißig, wo noch lange Laufzeiten beispielsweise bestehen.

00:18:23: Aber die Strategies ist jetzt nicht unbedingt auf maximale Renditeoptimierung sondern ich sage mal eher eine gute Struktur, eine gute stabilität und auch weiterhin attraktive Attragschancen oberhalb der Inflationsrate also spricht dem Kaufkraftverlust.

00:18:43: Das wäre jetzt mal ein erster Ansatz und dann würde man natürlich eine Bestandsaufnahme machen.

00:18:49: Und Mal schauen, was besteht denn überhaupt?

00:18:52: Gibt es eine gesetzliche Rente?

00:18:54: gibt es eine betriebliche Altersvorsorge oder sonstige private Vorsorgen?

00:19:00: und würde dann dementsprechend eine Empfehlung aussprechen an der Stelle.

00:19:04: Man unterschätzt auch oft dass auch mit Mitte Fünfzig noch ein Anlagehorizont von zwanzig bis dreißig Jahren vor einem liegt

00:19:13: Und die ist auch ganz schön sportlich.

00:19:14: Der traue ich auch zu, dass sie noch einen schönen langen Anlagehorizont hat und ich glaube, ich nehme die Infos einfach mal mit für die Sabine, die nicht Sabine heißt.

00:19:22: Meine Großmutter beispielsweise da bin ich immer verplüft.

00:19:26: Die ist fast neunundachtzig Jahre und investiert noch in Einzelaktien.

00:19:30: Da spielt der Anlage-Horizont überhaupt gar keine Rolle?

00:19:33: Was für eine coole Frau in der Generation Wahnsinn!

00:19:37: Wenn Luca Brehle jetzt hier aber schon persönliche Tipps einheimst, dann bin ich auch neugierig.

00:19:44: Was würdest du denn einer mitreißigeren Ratendie zwar ganz gut Geld verdient,

00:19:48: aber

00:19:48: auch sehr gerne in den Urlaub fährt und das Leben genießt vielleicht kein Pferd mehr hat?

00:19:53: Aber trotzdem noch Wege findet ihr Geld auszugeben.

00:19:56: Wie viel sollte man denn in dem Alter monatlich so beiseite legen und welche Anlage Lösungen würdest Du sagen sind so in der Lebensphase sinnvoll.

00:20:06: Also zunächst mal finde ich es großartig, wenn man sich mit Mitte dreißig Gedanken über seine finanzielle Zukunft macht.

00:20:12: dann kann man noch wirklich

00:20:14: viel bewirken.

00:20:16: Eine Empfehlung ist etwa zehn bis fünfzehn Prozent des Netto-Einkommens monatlich beiseite zu legen – mit Kindern etwas weniger.

00:20:25: da sind die Fixkosten oft höher an der Stelle aber viel wichtiger als die Höhe der Rate ist die Regelmäßigkeit.

00:20:35: Die Regelmäßigkeit beim Sparen, das soll sich auch nicht wie Verzicht anfühlen sondern eher wie Freiheit schaffen für später an der Stelle.

00:20:45: Und dann ist noch eine weitere Empfehlung dass man sich Notkroschen von etwa drei Gehältern parat hält für alle Fälle.

00:20:54: und wenn du notkroschens sagst was meinst du da konkret damit?

00:21:00: Ich denke da ja immer an entweder den Sparstrumpf oder die Matratze, wo man dann seine Scent... Also früher war es wenn ich Stück jetzt in Scentstücke reinstecke.

00:21:08: Meinst du das?

00:21:09: Ja so eine Art Spar-Strumpf in Kontoform.

00:21:13: Wo man abgesichert ist für unvorhersehbare Dinge.

00:21:16: Wenn beispielsweise ein Reparatur am Auto ansteht oder die Waschmaschine kaputt geht, dass sich nicht meine Anlagen angreifen muss.

00:21:24: und dann gilt langfristig investieren breit gestreut in weltweite Kapitalmärkte, das ist ideal.

00:21:31: Okay vielen Dank!

00:21:33: Mir fällt dazu auch gerade noch was ein weil eigentlich hast du genau mich beschrieben Mitte treißig ich reise gerne wir genießen das Leben gehen gerne essen fahren auch mal kurz übers wochenende weg.

00:21:43: nicht dass du trotz leg ich halt eben auch jeden monat was zur seite und mir ist dabei halt wichtig die aufteilung.

00:21:49: es geht dann auch nicht um die höhe des betrages.

00:21:51: sage hat eben schon angesprochen mit Kindern sind die fix kosten höher Deshalb der Sparbeitrag vielleicht geringer.

00:21:58: Nichtsdestotrotz teile ich den Auf, also ein Teil für meine Altersvorsorge, einen Teil für die Kinder, ein Teil in Anlageempfehlungen von Sarah und ganz wichtig immer noch ein Teil auf das Tagesgeldkonto, dass es direkt verfügbar ist wenn ich die nächste Reise buchen

00:22:11: möchte.".

00:22:12: Das heißt ja Notgroschen ist nicht nur für die Not da sondern auch gleich wieder für deine Reise?

00:22:16: Ich verstehe schon Selina okay!

00:22:19: Ich heiß Schwäbintig, dann natürlich ganz anders.

00:22:21: Also Konsum und Reisen ist nichts für mich.

00:22:23: ich spare alles das tut mir auch nicht weh aber das nur so am Rande wir sind ja hier im Saarland.

00:22:29: Ich finde die Idee aber trotzdem super, dass man sagt ich leg einen Betrag beiseite im Monat und ich teile den nochmal auf in unterschied für unterschiedliche Zwecke.

00:22:38: Das tut dem Kopf glaube auch wieder ganz gut weil nur fürs langfristige für die Altersvorsorge sparen so ein bisschen frustrierend gerade wenn man jung ist Aber dann auch sagen Teil von dem was ich spare ist jetzt für mein Leben fürs reisen finde ich klasse.

00:22:52: Tanja und ich wir haben ja schon Dutzende von Podcasts gemacht und haben auch immer wieder über das Thema geredet.

00:22:59: Wie ist es mit der weiblichen Finanzanlage?

00:23:03: Macht man das besser zusammen mit dem Mann oder macht man's nur selbst für sich?

00:23:08: Ihr zwei seid ja beide Fachfrauen, Selina bevor du Frauenbeauftragte geworden bist war sie auch in der Beratung.

00:23:13: was sagt ihr Beide denn zu der These jede Frau sollte ihr eigenes Chirukonto und ihr eigener Wertpapierdepot

00:23:21: haben?

00:23:22: also Für mich ist das absolut Pflicht.

00:23:25: Vielleicht ist es aber auch eine Berufskrankheit.

00:23:27: Ich kenne es halt nicht anders, also wir haben hier unser Girokonto direkt am Anfang eröffnet Und ich kenne es nur so mit meinem eigenen Girokonto.

00:23:35: Ich weiß aber auch aus der Praxis, als ich selbst in der Privatkundenberatung tätig war, dass es oftmals gerade bei der älteren Generation nicht der Fall ist.

00:23:44: Da hat maximal die Frau die Vollmacht vom Giro-Konto des Mannes noch kein eigenes Giro Konto.

00:23:50: Aber ich glaube aber auch das es bei jüngeren Generation immer mehr zur Normalität wird ein eigenes Konto zu

00:23:56: haben.".

00:24:00: Ich erschrecke manchmal, gerade wenn ich mit jüngeren Frauen rede.

00:24:04: Wenn ich merke auch in der Familie so dass die dann sagen eine selbstverständlich haben wir ein gemeinsames Konto weil sonst wird es auch so kompliziert mit den Ausgaben und fast durch alle Generationen weg und ich finde das echt gefährlich.

00:24:16: aber Sarah was ist du deinen Eindruck?

00:24:18: Ich kann mich Selina nur anschließen.

00:24:20: also bei der jüngere Generation ist es eigentlich mittlerweile selbst verständlich dass jeder sein eigenes Konto hat.

00:24:27: da ich ja jetzt Kolleginnen und Kollegen beratet, da ist es auch trotz des Berufes auf jeden Fall so dass die eigene Konten und eigene Depots haben.

00:24:37: Wenn nicht empfehle ich es auf jeden fall immer weil das bedeutet einfach ein stück finanzielle Selbstständigkeit und das ist denke ich das ANU

00:24:47: Und man kann ja nichtsdestotrotz neben seinem eigenen Girokonto immer noch ein gemeinsames Haushaltskonto haben.

00:24:52: Da Gabriele haben wir dann auch nichts dagegen, oder?

00:24:55: Genau.

00:24:56: Damit sind wir vollstens einverstanden.

00:24:58: aber ich schätze mal Sarah das ist vielleicht auch... bisschen dadurch ist, dass es eben Kolleginnen und Kollegen in der Sparkasse sind.

00:25:04: Wie gesagt, ich finde das manchmal erschreckend und möchte damit natürlich auch die anwesenden und zuhörenden Frauen nochmal neu motivieren für sich selbst ein eigenes Konto zuanzulegen.

00:25:13: Aber lasst uns vielleicht noch mal ganz kurz beim Thema bleiben.

00:25:16: Habt ihr denn in eurer Beraterinzeit schonmal erlebt, dass das auch zu Problemen kam?

00:25:20: Weil Frauen eben genau im falschen Zeitpunkt nicht das eigene Konto oder die Vollmacht etc.

00:25:26: hatten.

00:25:27: Also ich denke, solche Situationen erleben wir tatsächlich oftmals leider erst dann wenn es zu spät ist.

00:25:34: Ganz oft passiert das im Nachlassfall und wenn dann kein eigenes Girokonto vorhanden ist, kann das für Frauen ganz schnell zur unnötigen Hürden- und Verzögerungen führen die in der sowieso schon emotional belastenden Situation dazukommen.

00:25:48: Deshalb finde ich es auch ganz wichtig frühzeitig vorzusorgen und die eigenen finanziellen Angelegenheiten zu regeln.

00:25:55: Und ein eigenes Konto ist dabei einfach ein zentraler Baustein, denke ich.

00:25:59: an dieser Stelle möchten wir noch mal ganz bewusst einen Appell an alle Zuhörerinnen aussprechen kümmert euch rechtzeitig um Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmachten und alles was dazugehört.

00:26:12: Denn das schafft nicht nur Sicherheit für euch selbst sondern entlastet auch eure Angehörigen ganz enorm wenn es tatsächlich mal gebraucht wird.

00:26:19: Und Vorsorge bedeutet sich nicht mit unangenehmen Themen zu belasten Sondern im Gegenteil bewusst Verantwortung einfach zu übernehmen und sich ein gutes Gefühl von Sicherheit zu verschaffen.

00:26:29: Ich habe den Eindruck so aus meiner Praxis oder aus den Erlebnissen Gesprächen mit Frauen aller Art dass das auch keine Frage ist, mit dem im Notfall kann es dann mal sein, dass man keinen Zugriff mehr auf den Konto hat.

00:26:40: Sondern ich habe auch schon in Private Banking in ganz reichen Kreisen Frauen gehört die erzählt haben und dann ist meinem Mann dieser Unfall passiert und plötzlich war ich hatte keinen Cent mehr obwohl wir eigentlich reich sind.

00:26:52: also tut jetzt kümmern euch jetzt darum, dass ihr ein eigenes Konto habt oder wenn schon gemeinsam das beide gleich berechtigt sind damit ihr Zugriffs habt.

00:27:00: unbedingt Aber noch mal was anderes, also nicht nur das eigene Chirokonto.

00:27:04: Sondern es geht ja auch nochmal um das Thema Wertpapiere, Wertpapanlage.

00:27:09: Das ist ja noch einmal unser Herzensanliegenteil ja nicht wahr?

00:27:12: und Wertpappieranlage, das habe ich jetzt in den letzten Monaten wieder gemerkt, auch wie denn Gesprächen?

00:27:19: Wir reden dann immer so selbstverständlich davon und da legt ihr euch ein eigenes Depot an und dann kauft ihr ein paar Wertpapers rein.

00:27:24: aber schon das Anliegen von einem eigenen Depot ist eine Herausforderung weil... Wir leben in einer Welt, wo es unfassbar viele Möglichkeiten und Angebote gibt.

00:27:33: Und gleichzeitig ist das aber so schwierig überhaupt zu wissen.

00:27:36: also wo mache ich das?

00:27:37: wie mache ich dass diese unfassbare Vielfalt?

00:27:41: und da jetzt nochmal die konkrete Frage in euch was würdet ihr den konkret raten?

00:27:46: In Sachen Wertpapierdemo?

00:27:49: Natürlich empfehle ich hier an der Stelle die Sparkasse.

00:27:53: Man hat immer einen Ansprechpartner vor Ort.

00:27:56: Die Deporteröffnung ist völlig unkompliziert, auch Depot-Einzüge, Überträge und dergleichen sind völlig problemlos abzuwickeln.

00:28:06: Es können auch direkt Vollmachten mit eingerichtet werden und man hat seinen Ansprechpatner und Berater vor Ort.

00:28:12: Wer jetzt kostengünstig und online agieren will, ist beim S Broker unserem Onlineanbieter bestens aufgehoben für eine Deporeröffnungen.

00:28:22: Wir haben echt alles im Angebot.

00:28:24: Jetzt würde ich aber gerne, ich weiß wir reden über unser Lieblingsthema Geld nochmal ganz kurz darauf zu sprechen kommen wie wir das Geld dann überhaupt verdienen.

00:28:31: habt ihr dennoch wenn wir jetzt Zuhörerinnen haben die vielleicht noch vor einer beruflichen Weichenstellung stehen oder von einem Ausbildungsstaat Tipps die ihr ihnen mit auf den Weg geben würdet was ihr so ja den jüngsten Kolleginnen und Kollegen aber auch generell auszubildenden raten würdet?

00:28:48: Ja klar Meine Kollegen der Personalbetreuung und ich empfehlen unseren jüngeren Mitarbeitern immer sofort mit dem Vermögensaufbau zu starten, also so früh wie möglich.

00:28:59: Und dies funktioniert mit der vermögenswirksamen Leistung.

00:29:02: das ist eine zusätzliche Leistung zum Gehalt.

00:29:05: da zahlt die Sparkasse für sich Euro pro Monat wunderbar um sich eine schöne Summe anzusparen.

00:29:13: darüber hinaus vereinbaren wir mit unseren Auszubildenden relativ zeitnah nach Ausbildungsbeginn nochmal einen Termin zum Thema Vermögensaufbau, zum Thema Altersvorsorge und beraten die auszubildende rechtzeitig an der Stelle.

00:29:29: Denn am Ende gilt hier früher man anfängt, desto größer ist der Effekt des langfristigen Sparrens.

00:29:35: Das kann ich tatsächlich nur bestätigen, also ich habe auch bei Ausbildungsbeginn sofort meine Vermögenswirksamleistungen angelegt und auch mit meiner Altersvorsorge gestartet.

00:29:44: Und ich hab jetzt allein schon nur durch die Wertentwicklung siebzig Prozent dazu gewonnen.

00:29:48: Also das entspricht einer Rendite ungefähr von fünf Prozent im Jahr.

00:29:52: Deshalb je früher man anfängt desto besser.

00:29:54: ist es aber ganz wichtig Es ist nie zu spät.

00:29:58: Und die vermögenswirksame Leistung, um das noch mal zu betonen.

00:30:01: Das ist ja Geld was ich zusätzlich von meinem Arbeitgeber geschenkt bekomme und ich höre das von uns im Konzern auch wie viele Menschen das nicht nutzen einfach weil sie sich nicht drum kümmern und dass es die beste Chance früh automatisch jeden Monat ganz viel kommt vom Arbeitgebers.

00:30:17: Ist das nicht eine schöne Art Vermögen aufzubauen?

00:30:19: Genau.

00:30:19: also wer das noch nicht angelegt hat einfach mal beim Arbeitgebern nachfragen was er denn zahlt.

00:30:24: zahlen auch einen Anteil, nicht nur die vierzig Euro.

00:30:27: aber egal was der Arbeitgeber zahlt man kann es ja anlegen

00:30:30: und investieren.

00:30:32: Genau Gabriele du hast mir meinen Punkt schon verweckt genommen.

00:30:35: ich bin nämlich auch immer wieder ein bisschen erschrocken wenn unsere Kolleginnen beziehungsweise gerade auch Kollegen sagen dass sie die VL-Dösung nicht nutzen.

00:30:43: Unfassbar!

00:30:44: Spannend!

00:30:45: Ja

00:30:45: und geschenktes Geld unglaublich!

00:30:48: Vielen lieben Dank an euch zwei oder an euch drei.

00:30:50: jetzt haben wir jede Menge wertvolle Hinweise für Frauen Und natürlich auch für Männer, falls Sie zuhören unterschiedlichen Alters für die Geldanlage bekommen.

00:30:58: Und zwar aus erster Hand von euch beiden Experten und wir haben von dir Selina gehört wie wichtig es ist dass Frauen ihre beruflichen Wünsche klar formulieren und dafür einstehen.

00:31:07: Herzlichen Dank das ihr bei Money on Hermain zu Gast wart.

00:31:11: Vielen lieben Dank auch, dass wir heute in der Kreissparkasse sein durften.

00:31:14: Wir wünschen euch natürlich weiterhin ganz viel Erfolg privat beruflich und auch bei eurer Geldanlage die siebzig Prozent weiter so.

00:31:23: Und vielen dank auch an alle Zuhörerinnen zu Hause und hier heute vor Ort In der Kreisspark Kasse.

00:31:29: Und wir würden uns natürlich freuen wenn wir euch in zwei Wochen wieder hören.

00:31:32: Vielen Dank

00:31:33: bis bald!

Über diesen Podcast

Money on her Mind ist der Deka-Podcast von Frauen für Frauen, der sich mit Themen rund um Wertpapiere, Female Empowerment und finanzielle Unabhängigkeit auseinandersetzt. Er richtet sich vor allem an Frauen, die sich für Wertpapiere interessieren, aber bislang wenig oder noch keine Berührungspunkte mit der Geldanlage hatten. Ob Altersvorsorge, Budgetplanung oder auch das Erklären von wichtigen Finanzbegriffen, Money on her Mind ist unterhaltsam, informativ und vor allem nahbar.

von und mit DekaBank

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