Money on Her Mind

Money on Her Mind

Transkript

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00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Money on Hermind, dem DECA Podcast rund um Geld- und Karrierethemen.

00:00:25: Heute mal in einem ganz anderen Ort nämlich live vor Ort auf dem Fondfrauengipfel.

00:00:30: also wenn unser Ton ein klein wenig anders klingt als sonst aus unserem Studium fünftigsten Stock dann bitte wundert euch nicht und seht uns das nach!

00:00:39: Wir möchten heute über eine Frage sprechen, die viele von uns bewegt.

00:00:42: Besonders diejenigen von euch, die schon Kinder haben oder über Familie nachdenken.

00:00:47: Nämlich wie investieren wir eigentlich frühzeitig für unsere Kinder?

00:00:51: und warum ist es kein Egoismus wenn man zuerst auf die eigene finanzielle Stabilität achtet?

00:00:58: Dabei wollen wir natürlich auch auf die aktuellen Diskussionen rund um die Frühstattrente eingehen also das Angebot der Bundesregierung zukünftig schon früh Kapitalmarkt Investitionen für Kinder zu fördern.

00:01:09: Und darüber möchte ich heute mit meiner Kollegin Christina sprechen aus dem Portfoliomanagement, die ihr ja bereits aus vergangenen Podcast-Episoden kennt.

00:01:17: Hallo, Christina!

00:01:18: Schön, dass du da bist.

00:01:19: Hallo Tanja, schön, dass ich dabei sein kann.

00:01:21: Christina, du verfolgst ja die Debatte rund um die Frühstartrente aus zwei Perspektiven – also zum einen aus beruflichem Interesse aber natürlich auch ganz persönlich als zweifache Mama.

00:01:33: Warum ist denn aus deiner Sicht frühes investieren so entscheidend?

00:01:37: Die Diskussion rund um die Frühstadtrente macht ja eins ganz deutlich.

00:01:41: Altersvorsorge beginnt eben nicht mit vierzig, sie beginnt idealerweise schon mit null also direkt bei der Geburt.

00:01:48: Je früher Kapital also investiert wird desto stärker wirkt dann auch der Zinsistinseffekt.

00:01:53: Also Erträge erwirtschaften neue Ertränge und das im Idealfall über Jahrzehnte.

00:01:59: Für mich hat es zwei große Vorteile.

00:02:01: erstens brauche ich später deutlich geringere monatliche Beiträge und ich nehme mir auch extrem viel Druck aus der Zukunft.

00:02:09: Ganz persönlich habe ich deshalb direkt nach der Geburt meiner Kinder damit begonnen, kleine monatlichen Beträge anzulegen – die waren zwar nicht riesig aber ich hab das ganz konsequent gemacht!

00:02:18: Und wir haben das dann auch gemeinsam in der Familie entschieden.

00:02:22: Zusätzlich hat meine Mama dann noch zu einem Jahrzehnt für jedes Enkelkind beigesteuert.

00:02:27: Ganz mit dem Gedanken die bei jedem Monat ein Stück Zukunft schenken, als vielleicht das tausendste Spielzeug was ja dann doch am Ende oft in der Ecke landet.

00:02:37: Mir ging es weniger um die eingezahlte Summe sondern um die Zeit und darum meinen Kindern später gewisse Optionen auch zu ermöglichen für Ausbildung, die erste Wohnung oder einfach einen ganz entspannten Start ins Berufsleben.

00:02:49: Und du hast gerade schon Zinses-Zinseffekt gesagt, vielleicht sind einige von unseren Hörerinnen noch recht neu dabei.

00:02:55: Kannst du das nochmal ein bisschen greifbarer machen?

00:02:57: Was versteht man da drunter und wie groß ist dann der Unterschied dank Zinsis-Zins-Effekt wirklich?

00:03:03: Ja, der ist sehr groß!

00:03:05: Vielleicht macht es das einfacher oder greifbärer wenn wir das mal an einem Beispiel durchrechnen.

00:03:09: Wenn ich also ab Geburt für rund um zwanzig Euro monatlich investiere Und das über achtzehn Jahre mit einer unterstellten durchschnittlichen Rendite von sechs Prozent und Tanja, dass ist im Aktienbereich durchaus eine realistische Größenordnung bei der langen Laufzeit.

00:03:23: Dann habe ich insgesamt fünftausend vierhundert Euro eingezahlt und eine hypothetische Rendite vor über neuntausends siebenhundert euro in meinem Depot angesammelt.

00:03:33: Mit Fünfzig Mark die meine Mama damals auf einem Sparbuch für mich angesammelte, kam solche Beträge bei Weitem nicht zusammen.

00:03:40: In meinem Fall legen wir aber ja nicht zu €, sondern sogar zu € Monat.

00:03:46: Weil meine Mutter für jedes Enkelkind noch mal zu € dazu gibt.

00:03:50: Dadurch verdoppeln sich also auch die Einzahlungen auf rund Zehntausend Acht Hundert Euro und nach achtzehn Jahren stehen in unserem Depot dann um die Neunzehnteusend Vierhunderte Euro.

00:04:00: Und das hilft schon bei ganz konkreten Wünschen wie Führerschein, Auslandsjahr oder vielleicht der ersten eigenen Wohnung.

00:04:06: Warte ich jetzt aber zehn Jahre länger... und beginnt also erst später.

00:04:11: Selbst wenn ich dann monatlich das Doppelte investiere, verliere ich ganz wertvolle Zeit und komme am Ende nur auf grob zwei Drittel dieses Betrags

00:04:19: raus.".

00:04:20: Das zeigt also eins es geht nicht um die perfekte Summe.

00:04:23: Es ist entscheidend dass wir eben früh anfangen Und das auch was ich als Mama spannend finde.

00:04:28: Es geht nicht darum alles perfekt zu machen sondern einfach überhaupt anzufangen.

00:04:38: Kannst du uns verraten, warum dir dieses Thema so sehr am Herzen liegt?

00:04:42: Weil ich selbst erlebt habe wie schnell sich Lebensmodelle verändern können.

00:04:46: Ich bin mittlerweile geschieden und alleinerziehend mit zwei kleinen Kindern im Alter von vierund sechs Jahren Und gerade in dieser Phase war ich unglaublich dankbar dafür dass ich meinen sicheren Job habe meine eigenen Finanzen wirklich verstehe und auch ein Stück weit Rücklagen hatte.

00:05:01: Somit musste ich nicht bei Null anfangen Denn finanzielle Unabhängigkeit gibt mir natürlich keine Garantie dafür, dass es nicht auch in Zukunft irgendwelche Krisen gibt.

00:05:10: Aber sie gibt mir einen gewissen Handlungsspielraum und Handlungspielraum ist für mich auch ein Stück weit Freiheit.

00:05:17: Viele Frauen mit denen ich spreche und vor allem auch auf Frauenveranstaltungen die kümmern sich immer zuerst um ihre Kinder und verschieben deshalb die eigene Vorsorge Und ich kann das natürlich als Mama absolut nachvollziehen, dass man oft seine eigenen Dinge an letzte Stelle stellt Dass man zuerst an die Kinder denkt, zuerst am Freunde.

00:05:34: An alle anderen und seine eigenen Dinge, die einem persönlich wichtig sind hinten anstellt.

00:05:40: Bei finanziellen Themen sollte man das aber anders machen Denn wenn sich Lebensumstände ändern wird aus einem theoretischen Thema ganz schnell Realität Und dann gibt es Sicherheit dass wir einen gewissen Puffer haben auf dem man fallen kann.

00:05:54: Und was heißt das für dich ganz konkret?

00:05:55: erst Christina?

00:05:56: Und dann die Kinder.

00:05:59: Es heißt vor allem dass wir die richtige Reihenfolge einhalten.

00:06:02: Ganz konkret würde ich das in drei Schritten leben, Tanja.

00:06:05: Erstens natürlich die eigene Existenz sichern also zum Beispiel überhaupt einen Notkroschen zu haben.

00:06:11: Zweitens dann für die eigene Altersvorsorge und drittens dann natürlich langfristig auch für die Kinder investieren.

00:06:19: Ich habe irgendwann verstanden wenn ich selbst stabil bin dann sind es meine Kinder auch Und dass ist in meinen Augen keine Art von Egoismus sondern es ist ein Stück weit Verantwortung.

00:06:29: Vielleicht kennst du das auch aus dem Flugzeug, da heißt es ja auch immer erst die eigene Sauerstoffmaske aufziehen bevor wir unseren Kindern helfen und genauso sollte das bei finanziellen Themen auch sein.

00:06:38: Und ich glaube da stecken zwei ganz wichtige Aspekte drin weil das eine ist natürlich dass du für deine Kinder dann eine Vorbildwirkung hast.

00:06:47: Das andere ist ja aber auch, wenn wir uns jetzt mal als Kinder anschauen und unsere Elterngenerationen, wenn die Eltern nicht vorgesorgt haben dann kommt man nämlich auch als Kind irgendwann ganz schnell in diese Situation dass man da auch unterstützen und aushelfen muss.

00:07:02: Da stimmt ja!

00:07:04: Und jetzt mal ganz praktisch Wenn Eltern denn ihre eigene Vorsorge geregelt haben und für ihre Kinder sparen oder investieren wollen.

00:07:11: wie gehen sie dann am besten ganz praktische vor?

00:07:14: Das Wichtigste zuerst, Einfachheit schlägt Komplexität.

00:07:18: Ein Kinderdepot kann natürlich sinnvoll sein gerade wenn es wirklich langfristig gedacht ist und das ist ja gerade bei Kinderanlagen auf der Fall.

00:07:26: Dazu kann ich mich natürlich im Internet schlau machen – ich kann aber auch zu meiner Hausbank oder zu meiner Sparkasse gehen und kann mir die nötigen Informationen dort holen.

00:07:34: Über den Anlagerhorizont haben wir glaube schon relativ ausführlich gerade gesprochen.

00:07:38: Zusätzlich finde ich noch eine breite Streuung auf jeden Fall wichtig!

00:07:43: Ob ihr euch dann für ein ETF oder lieber einen Aktivgemanagten vorentscheidet, das hängt ein Stück weit von euren Zielen aber auch euren persönlichen Präferenzen ab.

00:07:52: Ein ETF bildet den Markt ab, ein aktiver Vorkan also gezielt Chancen nutzen und flexibel reagieren zum Beispiel auch bei Marktschwankungen wie wir sie gerade wieder an den Märkten sehen.

00:08:04: Wichtig ist aber vor allem eins – Langfristigkeit Disziplin und auch ein Stück weit Gelassenheit, auch wenn es mal auf- und ab an den Börsen geht.

00:08:13: Und lass uns vielleicht direkt mal beim Thema Schwankung bleiben!

00:08:17: Ich könnte mir vorstellen dass gerade wenn man nicht mit dem eigenen Geld sondern ja mit dem Geld das für die Kinder bestimmt ist spart, dass man da vielleicht noch ein bisschen stärker dieses mulmige Gefühl hat auch Schwankungen aushalten zu müssen.

00:08:32: Absolut, und das kann ich als Mama absolut nachvollziehen.

00:08:35: Denn meine Tochter ist im Herbst-Zweißen-Ninzehn geboren also kurz vor Corona mein Sohn Ende-Zwei-Tausend-Einen-Zwanzig Also kurz vor dem Krieg in der Ukraine.

00:08:46: Auf den ersten Blick machen solche Einbrüche natürlich Bauchschmerzen Und es ging mir an der Stelle ganz genau so Obwohl ich natürlich schon lange Märkte beobachte und die Themen kenne.

00:08:56: Auch wir haben damals natürlich mit kleinen Beträgen angefangen, aber es gab auch ein bisschen Geld zur Geburt.

00:09:00: Das haben wir einmalig angelegt.

00:09:02: und ja wenn man dann sieht wie sich der Depotstand verändert, dann merkt man natürlich schon dass man so ein bisschen Bauchkommeln bekommt.

00:09:09: Wenn ich jetzt auf die Spade-Post der Kinderschauhe, dann waren diese Krisen sogar eher ein Vorteil denn durch diese regelmäßigen Sparaten, die wir gemacht haben habe ich in den schwächeren Marktphasen günstiger eingekauft und sogar mehr Anteile bekommen.

00:09:23: Mit diesem langen Anloggerhorizont, den meine Kinder haben mit fünfzehn oder sogar zwanzig Jahren können meine Kinder also Schwankungen nicht nur aushalten.

00:09:32: Nein sie profitieren sogar davon und deshalb sage ich mir eine gewisse Volatilität.

00:09:37: Also Schwankungsbreite gehört an der Stelle dazu wer Zeit hat.

00:09:40: für denen sind Krisen nicht das Ende der Welt sondern oft sogar gute Kaufgelegenheiten.

00:09:46: Und wir hatten eben schon gesagt, dass du das Thema Frühstadtrenther ja auch wegen deiner Kinder mit verfolgt aber auch weiß dich beruflich beschäftigt.

00:09:55: Was denkst du denn können wir aus dieser Debatte für uns mitnehmen?

00:09:59: Wir können daraus mitnehmen, dass Kapitalmarkt normal sein sollte und dass früh beginnen auch ein enormer Vorteil an der Stelle ist.

00:10:06: Und natürlich ist es großartig wenn das jetzt auch unsere Regierung erkannt hat.

00:10:10: Das sollte uns aber nicht davon abhalten, wenn wir können auch zusätzlich noch etwas für unsere Kinder zurückzulegen.

00:10:17: Und ich finde es gut dass das Thema politisch diskutiert wird.

00:10:20: Aber staatliche Programme ersetzen ja ehrlich gesagt auch keine Eigenverantwortung Tanja.

00:10:25: Aber noch wichtiger ist für mich ein anderer Punkt.

00:10:28: Kinder lernen ja nicht durch irgendwelche Sparpläne sondern sie lernen durch Beobachtungen.

00:10:32: Meine Kinder bekommen noch keine Marktanalysen von mir in dem Alter in denen Sie sich befinden.

00:10:38: Aber sie erleben jeden Tag Dass ich Entscheidungen treffe und dass sich auch Verantwortung übernehme.

00:10:45: Sie erleben, dass Geld kein Tabuthema ist sondern ein Werkzeug also Vorbildwirkung und finanzielle Bildung im ganz alltäglichen Leben zu integrieren.

00:10:54: Und ich wünsche mir eins das sie später ganz selbstverständlich investieren ihre finanziellen Entscheidungen bewusst treffen und sich sicher im Umgang mit Geld fühlen.

00:11:04: Also dass deine Kinder für Marktanalyse noch ein bisschen klein sind, das glaube ich dir sofort und ich glaube leider auch um unseren Podcast zu hören.

00:11:11: Aber du hast ja gesagt, ihr sprecht zu Hause.

00:11:13: natürlich trotzdem über das Thema Geld?

00:11:14: Ich bin neugierig wie genau bringst Du ihn dann den Umgang damit näher?

00:11:19: Wir sprechen zum Beispiel darüber, dass man eben nicht alles kaufen kann was man vielleicht nur schön findet.

00:11:24: Das waren auch etwas mit Prioritäten zu tun hat.

00:11:27: Neulich standen wir z.B.

00:11:28: im Spielwarengeschäft.

00:11:29: Meine Tochter hatte ein neues Kuscheltier im Arm, mein Sohn ein weiteres kleines Auto und beides hätte selbstverständlich auch noch in die Spielzeugkiste gepasst.

00:11:37: Ich habe ihn dann aber erklärt wir können das jetzt kaufen und es landet vielleicht in ein paar Tagen wie so viele andere Dinge einfach an der Ecke.

00:11:45: oder wir lassen uns bewusst hier und legen das Geld für etwas zurück dass ihnen vielleicht wichtiger ist zum Beispiel einen gemeinsamer schöner Ausflug oder ein größeres Spielzeug dass sie sich vielleicht schon lange gewünscht haben.

00:11:57: Am Ende haben sich meine Kinder dazu entschieden, nur eine Kleinigkeit mitzunehmen und den Rest für später zu sparen.

00:12:04: Solche Situation nutze ich im Alltag um zu zeigen Geld ist nicht da, um jeden spontan Wunsch zu erfüllen sondern es hilft uns dabei Wünsche zu sortieren und bewusst zu entscheiden für was wir es ausgeben.

00:12:15: Und das ist für mich gelebte finanzielle Bildung am Alltag und das ganz ohne Fachbegriffe.

00:12:22: Neben diesen Alltagssituationen erzähle ich meinen Kindern natürlich auch oft Geschichten Und so kann ich eben nicht nur komplexe Themen für Sie vermitteln, sondern es geht uns Erwachsenen doch auch oft so dass es uns hilft wenn wir eine Geschichte dazu hören.

00:12:38: Warum ist das so?

00:12:39: Weil Zahlen einfach nur rational sind und uns rational überzeugen können.

00:12:43: aber Geschichten können wirklich Verhalten ändern.

00:12:46: Ich kann dir also jetzt erklären wie ein aktiv gemanageter vorfunktioniert ganz technisch oder ich erzähle dir's als Geschichte.

00:12:54: Stell dir also vor dem Markt ist ein großes Meer.

00:12:57: Ein ETF fährt mit der Strömung, erbildet also den Markt ab bei Ruhigasee und im Sturm.

00:13:03: Ein aktiv gemanagter Fonds ist eher so ein Team was auf der Brücke die ganze Situation beobachtet.

00:13:10: Wir beobachten die Wetterlagen wir analysieren die Risiken die es vielleicht gibt und dann entscheiden wir ganz bewusst welche Route wir nehmen und welchen Sturm wir vielleicht auch ganz bewusst meiden wollen.

00:13:21: Wir fahren also nicht einfach mit jeder Strömungen mit sondern wir wählen ganz gezielt aus.

00:13:26: Vielen Dank, Christina für diese schöne Geschichte.

00:13:29: Ich würde aber trotzdem gerne noch mal zu unserem Thema erst die eigene Vorsorge zurückkommen.

00:13:34: dann, die das Kindestenangriff nehmen.

00:13:36: Ich höre nämlich immer wieder auch auf Frauenveranstaltungen da bist ja auch du häufiger unterwegs dass manche Frauen sich nicht so recht trauen anzufangen vor allem auch aus Sorge Fehler zu machen.

00:13:47: Ich denke ähnlich wie beim Thema Schwankungen, das wir eben schon gesprochen haben.

00:13:50: Ist es beim Sparen fürs Kind ganz ähnlich dass man da natürlich noch viel weniger Fehler machen möchte als bei seiner eigenen Geldanlage?

00:13:58: Wie siehst du das?

00:14:00: Ja und das ist natürlich auf jeden Fall gegeben und ich glaube man muss keine Angst haben überhaupt was falsch zu machen.

00:14:07: denn das nennen mir die meisten Frauen mit denen ich auf solchen Veranstaltungen ins Gespräch komme ganz oft Ja, ich weiß ja gar nicht.

00:14:13: Ich kenne mich nicht aus und vielleicht verliere ich dann irgendwas?

00:14:17: Ich möchte nichts verlieren also mache ich lieber gar nichts.

00:14:20: Aber eins ist natürlich auch entscheidend überhaupt anzufangen Und alles natürlich nur fürs Kind zu sparen und nichts für sich selbst zu tun das wäre aus meiner Sicht natürlich auch ein Fehler.

00:14:30: Die Hauptsache ist dass wir starten und das an meiner Stelle auch meinen Appellern euch Nicht so warten bis man mehr Geld hat oder Aus Sorge Verschwankungen vielleicht gar nicht zu investieren.

00:14:42: Perfektion sollte aus meiner Sicht gar nicht das Ziel sein, sondern sich zu trauen anzufangen und dann natürlich auch dran zu bleiben.

00:14:50: Und liebe Christina wenn du unseren Hörerinnen heute noch ein Gedanken oder einen Tipp mit auf den Weg geben könntest was wäre das?

00:14:57: Dann

00:14:59: wäre es auf jeden Fall dieser Gedanke wartet nicht auf dem perfekten Moment.

00:15:03: ich habe auch nicht mit dem Sparen angefangen als alles perfekt sortiert war die Kinder groß und die Karriere stabil war, nein ganz im Gegenteil.

00:15:12: meine ersten Sparpläne liefen schon als ich nachts mit Babywach war.

00:15:16: Und ich habe ehrlich gesagt viele Monate gedacht.

00:15:19: diese kleinen Beträge die ich da jetzt investiere bringen die mir überhaupt.

00:15:23: was lohnt sich das überhaupt bei so kleinen Beträgen?

00:15:26: heute bin ich aber unglaublich froh über genau diesen kleinen und vielleicht auch unspektakulären ersten Schritt für mich aber auch für meine Kinder und nicht weil ich immer alles richtig gemacht hätte, sondern weil ich angefangen habe und einfach dran geblieben bin.

00:15:42: Und deshalb wäre mein Tipp nehmt euch ein realistisches Ziel.

00:15:45: Startet mit einem Betrag der zu eurem Leben passt und lasst die Perfektion erstmal aus und vor!

00:15:51: Die wichtigste Entscheidung ist nicht welcher Fond oder welche Anlage ihr dann am Ende wählt, sondern dass ihr für euch und für eure Kinder überhaupt erst mal loslauft.

00:16:01: Vielen lieben Dank, Christina.

00:16:03: Das war doch ein sehr schöner Schlusssatz und ich glaube auch gerade wenn man mit solchen kleinen Beträgen anfängt dann muss vielleicht auch die Sorge da einen Fehler zu machen gar nicht mehr so groß sein wenn es an der Stelle vielleicht nicht ganz so sehr weh tut.

00:16:16: vielen dank auch dass du wieder so persönliche Einblicke in dein Leben mit uns geteilt hast.

00:16:20: Und wenn ihr Fragen habt oder euch auch das Thema Spanen für Kinder beschäftigt, dann schreibt uns doch wie immer sehr gerne an podcastatdk.de und wenn ihr möchtet, dann hören wir uns an dieser Stelle natürlich auch in zwei Wochen wieder bei Money on Hermine.

00:16:34: Vielen Dank bis bald!

Über diesen Podcast

Money on her Mind ist der Deka-Podcast von Frauen für Frauen, der sich mit Themen rund um Wertpapiere, Female Empowerment und finanzielle Unabhängigkeit auseinandersetzt. Er richtet sich vor allem an Frauen, die sich für Wertpapiere interessieren, aber bislang wenig oder noch keine Berührungspunkte mit der Geldanlage hatten. Ob Altersvorsorge, Budgetplanung oder auch das Erklären von wichtigen Finanzbegriffen, Money on her Mind ist unterhaltsam, informativ und vor allem nahbar.

von und mit DekaBank

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